Vor dem Saisonauftakt konnten wir Lukas Mertens und unseren Neuzugang Kay Smits bei uns als Gäste begrüßen. Jedoch fand dieses Treffen nicht wie üblich in Form eines Fantreffens statt. Bedingt durch ihre Erfolge bei der Junioren-Europameisterschaft wollten wir selbige gebührend feiern, so dass wir beide zu einem Spanferkelessen einluden. So trafen wir uns im Restaurant Am Kreuzelwerk und stießen gemeinsam auf die zurückliegende EM an. Natürlich stand der Handball im Laufe des Abends bei den Gesprächen im Fokus, wobei natürlich der Saisonauftakt sowie die anstehende Saison besprochen wurden. Aber auch andere Themen abseits der Handballhalle kamen nicht zu kurz. Die Zeit verging wie immer wieder viel zu schnell, so dass schließlich ein toller Abend mit einem kleinen Geschenk für beide endete. Wir danken Speedy und Kay für dieses humorvolle und schöne Treffen und wünschen beiden eine verletzungsfreie Saison, in der wir hoffentlich viele Siege gemeinsam feiern können.
Apropos Saison bzw. Saisonauftakt. Dieser fiel ja bekanntlich durch die Zugpanne unserer Gäste aus, ein Novum in der bisherigen Handballgeschichte des WHV. Daher kommt es erst heute am 3. Spieltag zum ersten Heimspiel in unserer Nordfrost Arena. Dabei setzt sich zumindest eine Serie fort. Denn nach den Füchsen und eigentlich den Wölfen am letzten Wochenende geben heute die Biber in Form des Dessau-Roßlauer HV ihre Visitenkarte an der Nordsee ab. Dabei werden die Gäste sicherlich alles daran setzen, ihre ersten beiden Auswärtspunkte mit auf die lange Heimreise zu nehmen. Jedoch werden natürlich unsere Jungs etwas dagegen haben und sich als „Baum“ präsentieren, an dem sich die Biber die Zähne ausbeißen. Dabei ist der DRV nicht zu unterschätzen. Als Aufsteiger ist man noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt, jedoch weiß man aus der Vergangenheit, dass Mannschaften aus dem Osten der Republik über gut ausgebildete Spieler verfügen. Somit kommt einige Arbeit auf unsere Jungs zu und es kommt wiederum darauf an, dass man im Angriff die richtigen Entscheidungen trifft und hinten die Abwehr mit gut aufgelegten Torhütern wie ein Bollwerk steht.
Die Vorfreude bei uns ist groß und wir fiebern dem verspäteten Auftakt entgegen. Dabei ist jedem klar, dass die Heimspiele gewonnen werden müssen, damit man große Schritte in Richtung Klassenerhalt macht. Wir geben natürlich von der Tribüne die nötige Unterstützung und peitschen euch nach vorne.
Also Jungs, zeigt WILLE, HERZ und EMOTIONEN, gebt über 60 Minuten im Angriff und in der Abwehr alles, damit wir am Ende den erste Heimsieg der Saison gebührend feiern können. Auf geht’s WHV, kämpfen und siegen!!!

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Tobias Manick

Nach der quälend langen Sommerpause und einer Reihe von Testspielen geht es für unsere Jungs nun endlich wieder richtig los. Vor dem Saisonstart am 3. September gegen Rimpar steht heute und morgen die erste Pokalrunde auf dem Programm. Auch wenn die Olympischen Spiele mit dem Gewinn der Bronzemedaille für das deutsche Team  für Spannung bei uns Fans sorgten, gibt es doch nichts schöneres, als live Handball in unserer frisch herausgeputzten Nordfrost Arena zu verfolgen. Apropos Bronzemedaille und Olympia, der Glanz aus Rio kommt auch an diesem Wochenende in die Arena. So stehen im Kader der Füchse Berlin mit Silvio Heinevetter, Paul Drux, Fabian Wiede und Steffen Fäth vier Medaillengewinner aus Rio. Aber auch sonst sticht der letzt jährige Tabellenfünfte der ersten Liga durch einen qualitativ starken Kader hervor. Hier seien nur Petr Stochl im Tor, die Rückraumspieler Drago Vukovic und Petar Nenadic sowie Rechtsaussen Hans Lindberg zu nennen. Keine Frage, dass natürlich die Favoritenrolle bei den Füchsen liegt.
Neben den Füchsen reisen zudem aus dem Berliner Umland die beiden Drittligisten 1. VFL Potsdam und Oranienburger HC an die Jade. Dabei sollten sowohl unsere Jungs  gegen Potsdam, dem ehemaligen Club von Rene Drechsler, als auch die Füchse, die auf Oranienburg treffen, der jeweilige Favorit sein. Zwar sollte man auf keinen Fall die beiden Drittligisten unterschätzen, die sich über die 60 Minuten mit allem was sie haben wehren werden. Aber trotz alledem sollte sich das klassenhöhere Team im Halbfinale durchsetzen, damit es für uns Fans am Sonntag zum Traumfinale kommt.
Hier könnte dann unser WHV frei aufspielen, denn zu verlieren hätte man nichts. Im Gegenteil, vielleicht gelingt es sogar, den Füchsen eine Falle zu stellen. Zwar ist die Qualität des Berliner Kaders sicherlich stärker, aber bedingt durch die Reisestrapazen der Rio Teilnehmer sowie unserer Unterstützung, die hoffentlich die Nordfrost Arena in einen Hexenkessel verwandelt, könnte eine Überraschung gelingen. Die Löwen wankten, vielleicht fallen die Füchse, denn der Pokal hat seine eigenen Gesetze.
An uns Fans soll es, wie immer, nicht liegen. Wir werden sowohl im Halb- als auch hoffentlich Finale 60 Minuten Stimmung machen und euch als „achter Mann“ nach vorne peitschen.
Also Jungs, zeigt, wer Herr in der Nordfrost Arena ist, erfüllt euch den Traum vom Finale und zeigt dann, was in euch steckt. Auf geht’s WHV, kämpfen und siegen!!!

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Tobias Manick

Am vergangenen Sonntag, den 13. Dezember, sollten unsere Jungs die wohl bisher größte Überraschung der Saison abliefern. Die derzeitige Verletzungsmisere, die bisher schlechte Bilanz gegen die HSG, die Heimstärke Nordhorns im Euregium, alles sprach eigentlich gegen uns, aber dann zeigten unsere Jungs gerade in der zweiten Halbzeit wohl eines der besten Spiele der letzten Jahre. Mit dem Fanbus, gefüllt mit 50 WHV- Fans, ging es Richtung Nordhorn und schon auf der Hinfahrt war die Stimmung prächtig. Nach dem Besuch des Weihnachtsmarktes in der Nordhorner Fußgängerzone ging es weiter Richtung Euregium, wo man sich, ausgestattet mit blau-weißen Weihnachtsmützen, im Gästefanblock einfand. Die Stimmung nahm von Minute zu Minute zu und die nunmehr 75 WHV- Fans freuten sich auf das Spiel.
Gleich zu Beginn der Partie erwischte der WHV einen Traumstart. Adam Weiner parierte einige Würfe der Gastgeber und unsere Jungs zogen mit 1:4 davon. Dank klug heraus gespielter Angriffe und einer bärenstarken Abwehr hielt die WHV- Führung bis zur Mitte der ersten Halbzeit, was der Stimmung im Fanblock nur gut tat. Trotz unserer lautstarken Unterstützung schmolz aber zum Ende der ersten Halbzeit bedingt durch eine Zeitstrafe und einiger Fehlwürfe die Führung. Zum Ende der ersten Halbzeit schließlich glich die HSG aus und man ging mit einem 11:11 in die Kabine. Im Fanblock herrschte schon leichte Zufriedenheit über das bisherige Spiel unserer Jungs, aber was in den folgenden 30 Minuten folgen sollte, hätte wohl niemand erwartet.
Zunächst kam die HSG besser in die Partie und ging mit 12:11 in Führung. In der Folge blieb die Partie bis zum 14:13 eng, ehe nun der WHV Express Fahrt aufnahm. In der Abwehr kam unser Team zu Ballgewinnen und der nun eingewechselte Markus Bokesch führte sich gleich mit Paraden ein. Im Angriff brachte immer wieder Steffen Köhler vom Kreis den Ball im Tor unter. Die Folge: Über 14:17 (36.Minute) zog man bis zur 40. Minute auf 15:21 davon und der Fanblock bebte schon jetzt. Auch die folgenden Minuten bestimmten unsere Jungs. HSG Fehler wurden mit Tempogegenstößen bestraft und die Führung wuchs an (16:24 (44.Minute). In dieser Phase passierte auch die Szene des Spieles: Markus Bokesch hielt nicht nur den zweiten Siebenmeter gegen Jens Wiese, sondern auch noch dessen Nachwurf, was wir lautstark bejubelten und Markus mit einem lauten Schrei quittierte. Langsam aber sicher war der Traum Auswärtssieg möglich und weiterhin wurden unsere Jungs lautstark zu selbigem gebrüllt. Spätestens beim 20:30 (55. Minute) als Speedy Mertens seinen Tempogegenstoß versenkte, war die Überraschung geschafft und die Gesänge „Auswärtssieg, „Derbysieger“, O wie ist das schön“, Heimspiel in Nordhorn“ wurden angestimmt. Tobi Schwolows 22:34 per Siebenmeter krönte ein historisches Spiel, was noch lange lautstark gefeiert wurde. Mit einem Humpta dankten wir unseren Jungs für diesen  Sieg, an den wohl die wenigsten gerechnet hatten.

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Am vergangenen Samstag stand das erste Auswärtsspiel der Rückrunde gegen Eintracht Hagen auf dem Programm und die WHV- Erfolgsserie sollte weiter Bestand haben. Mit dem ausverkauften Fanbus, gefüllt mit 50 WHV- Fans, ging es Richtung Hagen und schon auf der Hinfahrt war die Stimmung prächtig. Nach dreieinhalb Stunden Fahrt erreichte man die schmucke Enervie Arena, die sich innen jedoch als eher triste Basketballhalle entpuppen sollte. Der Stimmung tat dieses keinem Abbruch und wir füllten mit Fahnen und Trommeln den rechten Block der Haupttribüne. Apropos Stimmung, diese herrschte von Anfang bis zum Ende nur im WHV-Block, da trotz zahlenmäßiger Überzahl die Hagener nur bedingt Stimmung machten.
Die ersten Minuten entwickelte sich ein schnelles und ausgeglichenes Spiel, so dass sich bis zur Mitte der ersten Halbzeit keine Mannschaft absetzen konnte. Dank einer Steigerung in der Abwehr mit einem gut aufgelegten Markus Bokesch und der Treffsicherheit aus dem Rückraum konnten sich unsere Jungs schließlich leicht absetzen. Dabei ließ sich unser Team auch nicht durch die umstrittene direkte Rote Karte gegen Janik Köhler beeindrucken. Beim Stande von 13:16 gingen beide Teams in die Pause.
Die ohnehin schon gute Stimmung sollte sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit noch steigern. Denn nach wie vor stand unsere Abwehr und wir kamen dadurch zu Ballgewinnen, die vorne durch den agilen und treffsicheren Lukas Mertens genutzt wurden (16:21  37. Minute). Zwar kam Hagen dank des starken Sebastian Schneider wieder heran (21:23  41. Minute), aber der WHV konterte sofort. In der 46.Minute bebte dann der WHV Fanblock als Lukas Kalafut zum 21:26 traf. Nach seiner langen Verletzungspause wurde er gebührend mit „Kalafut, Lukas Kalafut“ Sprechchören gefeiert. Auch in der Folge hielt der WHV Vorsprung und der Auswärtssieg nahm Formen an. Zwar unterliefen gegen Ende unseren Jungs einige technische Fehler, die Hagen aber nur noch zur Ergebniskosmetik nutzen konnte. Unter unserem Jubel gewann der WHV mit 28:30 in Hagen und wurde gebührend gefeiert. So schallten „Auswärtssieg“, „Auswärtssiege sind schön“ und „Heimspiel in Hagen“ durch die Arena. Mit einer Laola Welle und einem Humbta dankten wir unseren Jungs für diesen Sieg, die nach dem abklatschen mit uns noch minutenlang gefeiert wurden. Mit zwei Punkten im Gepäck machten wir uns dann wieder auf die stimmungsvolle Rückfahrt und freuten uns über die tolle Leistung unserer Jungs.

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Tobias Manick

Wer hätte das wohl zu Saisonbeginn gedacht, was unser Team uns in der Hinrunde für tolle Handballspiele und emotionale Momente lieferte. Wenn jemand gesagt hätte, dass wir am Ende der Hinrunde mit 21:19 Punkten im gesicherten Mittelfeld als bester Aufsteiger stehen würden, man hätte selbst den kühnsten Optimisten für verrückt erklärt. Zu Mal wir ja nicht in irgendeiner Liga spielen, sondern in der wohl ausgeglichensten 2. Liga der letzten Jahre. Aber unsere Jungs begeisterten uns schon mit einem tollen Auftaktspiel in Springe und dem ersten Auswärtssieg. Nach vier Spielen ungeschlagen setzte es zwar in Aue die erste  Niederlage, die auch gleichzeitig mit zehn Toren die höchste war. Nichts desto trotz ließ sich unser WHV nicht beirren und zeigte beispielsweise in Minden als auch zu Hause gegen Coburg, dass man die Aufstiegsfavoriten fast zum Wanken brachte. Auch kleinere Rückschläge wie die Niederlage zu Hause gegen Neuhausen oder die Auswärtsniederlagen in Emsdetten und Hamm brachten unsere Jungs nicht aus dem Tritt. Im Gegenteil, in der Partie gegen Saarlouis als schon vorher zu Hause gegen Essen und Ferndorf zeigte der WHV sein wahres Gesicht: Kampf, Leidenschaft, Emotionen und tolle Spielzüge führten zu Heimsiegen. Aber die Krönung sollte am vorletzten Hinrundenspieltag folgen. Das historische Spiel in Nordhorn (22:34) und insbesondere die zweite Halbzeit war das Highlight der bisherigen Saison. Mit dem Heimsieg gegen die starken Rimparer (30:25) krönte der WHV eine beeindruckende Hinrunde, in der man wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammelte. Dabei kompensierte man auch die Ausfälle der Langzeitverletzten Lukas Kalafut und Lukas Mertens.
Wir sind auf jeden Fall stolz auf unsere Jungs, denn sie zeigen, was HERZ, LEIDENSCHAFT und EMOTIONEN bewirken können. Sei es Markus oder Adam zwischen den Pfosten, Olli auf der Mitte, unser bombenstarker Rückraum mit Tobi und Rene, unsere Außen Atze und Lukas sowie Evgeny oder der Kreis mit Steffen oder Moritz. Aber auch Matej, Janik, Fabrice, Ivo und Jonas lieferten ihren Anteil für dieses tolle Zwischenziel.
Nichts desto trotz brauchen wir auch in der Rückrunde noch wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Mit derselben Leidenschaft, Einstellung und unserer Unterstützung sollte dieses mehr als möglich sein. Also, auf geht’s WHV, kämpfen und siegen in der Rückrunde, damit wir im Idealfall schon einige Spieltage vor dem Saisonende nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.

Der Fanclub WHV Jade-Seals wünscht allen Fans, den Spielern nebst Familien, allen Helfern und dem gesamten Umfeld einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr.

Hoffentlich können wir alle gemeinsam lautstark in der Rückrunde mit dafür sorgen, dass wir viele Heimsiege in der Nordfrost Arena feiern können Damit das große Ziel Klassenerhalt erreicht werden kann, braucht das Team in jedem Spiel die Unterstützung aller Fans und Zuschauer in einer am liebsten randvollen Nordfrost Arena. Nach der derzeitigen Ausgangssituation haben sich unsere Jungs das mehr als verdient !!!

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Tobias Manick