Am Samstag den 4. Februar geht der Spielbetrieb wieder los. Für den WHV stehen an den ersten 2 Wochenenden 2 Auswärtsspiele an. Los geht es am 4. Februar mit der Partie gegen TV 1893 Neuhausen. Der Gastgeber steht auf dem 19. Tabellenplatz mit 11:25 Punkten. Der WHV steht zwar auf Platz 15 ist aber mit 12:24 Punkten nur 1 Punkt entfernt. Für beide Mannschaften ist es also äußerst wichtig, zu punkten.

In den letzten Wochen der Vorbereitung, war die Mannschaft durch Krankheiten, Verletzungen und leichte Blessuren zusammen geschrumpft. Lediglich 7 – 8 Spieler waren im Training vertreten. Deshalb organisierte Trainer Christian Köhrmann einige Trainingseinheiten mit dem OHV Aurich um sich umfangreich auf die anstehenden Spiele vorzubereiten.

Verletzt sind noch Moritz Barkow und Janik Köhler (beide Kreuzbandriss), ein Einsatz in dieser Saison wird wohl nicht mehr möglich sein. Auch bei Steffen Köhler (Knie-Innenband) steht noch nicht fest, wann er wieder zum Einsatz kommen kann. Und auch Jonas Schweigart (Bänderriss im Sprunggelenk) wird noch für einige Zeit ausfallen.

Somit ist der Trainer ganz dringend auf alle anderen Spieler am heutigen Samstagabend gegen TV 1893 Neuhausen angewiesen. Im letzten Jahr wurden beide Spiele in der Abwehr verloren, in der Offensive waren wir sehr schlagkräftig, aber „hinten“ wurden zu viele Fehler gemacht. Das soll sich jetzt nicht wiederholen. Lt. Christian Köhrmann ist es heute ganz wichtig, dass wir sofort Zugriff auf die staken Neuhäuser Rückraumspieler Jona Schoch und Andreas Bornemann bekommen. Sein erstes Pflichtspiel wird der Neuzugang aus den Niederlanden, Duncan Postel, heute absolvieren. Man darf gespannt sein wie er sich bis jetzt in das Team integrieren konnte.
Wir drücken dem WHV für das erste Auswärtsspiel die Daumen!
Auf geht`s WHV!

Der Wilhelmshavener Handballverein verpflichtet den 20-jährigen niederländischen Juniorennationalspieler Duncan Postel. Nachdem sich Janik Köhler im vergangenen August in der Saisonvorbereitung, und Moritz Barkow  im Dezember im Punktspielbetrieb jeweils einen Kreuzbandriss zuzog und  Mannschaftskapitän Steffen Köhlen ebenfalls aufgrund einer schweren Knieverletzung im letzten Spiel gegen Tusem Essen vorzeitig das Spielfeld verlassen musste, sahen sich die WHV-Verantwortlichen gezwungen den Kader in der WM-Pause zu verstärken. Der Verein wurde fündig und verpflichtet für die Rückrunde den 20-jährigen Duncan Postel vom Niederländischen Erstligist HV Volendam. Duncan Postel gilt in den Niederlanden als eines der größten Talente am Kreis und bekommt von Volendams Clubmanager Joost Ooms noch lobende Worte mit auf den Weg an den Jadebusen; „Ich freue mich wirklich für ihn. Er bekommt die Chance, seine Träume zu verwirklichen. Wir sind stolz darauf, dass der Verein wieder bewiesen hat dass er ein gutes Sprungbrett für junge talentierte Spieler ist. Duncan ist nicht der erste Volendam Handballspieler, der die Chance bekommt, sich in Wilhelmshaven weiter zu qualifizieren. Marco Beers ist ebenfalls diesen erfolgreichen Weg gegangen. Ich hoffe für Duncan, dass er seinen eingeschlagenen Weg weitergehen wird und seine Karriere erfolgreich in Deutschland gestalten wird." Einen Traum konnte Duncan Postel sich schon mit 18 Jahren verwirklichen. Damals bekam er eine Einladung aus Barcelona um bei dem großen international bekannten und erfolgreichen Verein mit zu trainieren. Trotz vieler Anfragen von weiteren Vereinen entschied sich Duncan Postel nun für das Konzept in Wilhelmshaven. Sicherlich auch, weil sein Nationalmannschaftkollege Kay Smits nach einer kurzen Eingewöhnungszeit in den letzten Spielen bewiesen hat, dass er in Wilhelmshaven gut angekommen ist und WHV-Trainer Christian Köhrmann seine jungen Spieler im Training sehr gut weiterentwickelt.

Die erste Möglichkeit den Neuzugang unter die Lupe zu nehmen, haben die WHV-Fans und Sponsoren am kommen Mittwoch den 18.01.2017 um ca. 19:00 Uhr in einem Trainingsspiel gegen den OHV Aurich und einen Tag darauf auch um ca. 19:00 Uhr gegen unsere Nachbarn aus Varel. Beide Spiele werden jeweils in der Nordfrost Arena angepfiffen.