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Ein Punkt gewonnen, oder doch eher einen Zähler verschenkt? WHV-Trainer Christian Köhrmann hatte nach dem 29:29 (14:16)-Unentschieden seiner Mannschaft im Abstiegskampf der 2. Handball-Bundesliga bei der HG Saarlouis eine ganz klare Meinung zu diesem Thema: "Wir haben lan-
ge Zeit geführt, am Ende aber vergessen, den Sack zuzumachen. Wir waren die bessere Mannschaft und hatten auf alles eine Antwort parat. Deshalb ist die Punkteteilung sehr ärgerlich für uns."

In der ausverkauften Halle am Stadtgarten in Saarlouis sahen knapp 1400 Zuschauer eine ausgeglichene erste Spielhälfte. Der WHV legte zwar stets ein oder zwei Tore vor, konnte die Gastgeber aber nicht abschütteln. Da Lukas Kalafut im linken Rückraum einen gebrauchten Tag erwischt hatte, rückte der starke Tobias Schwolow (am Ende 10 Feldtore) früh auf die halblinke Position – für ihn führte Matej Kozul die Regie.

Nach dem Wechsel die stärkste Phase der Jadestädter: Nach Toren von Steffen Köhler und Lukas Mertens lagen die Gäste nach 40 Minuten erstmals mit vier Toren vorne (20:16), wenig später erhöhte Schwolow gar auf 22:17 (42.). Auch eingangs der Schlussphase lag die Köhrmann-Sieben noch mit drei Treffern in Front (26:23, 52.) - zum Auswärtssieg sollte es aber trotzdem nicht reichen.

Zweieinhalb Minuten vor dem Abpfiff gelang Kay Smits das letzte WHV-Tor an diesem Abend. Es folgten zu frühe Torabschlüsse, Saarlouis nutzte die Ballgewinne und kam im Umschaltspiel noch zum 29:29-Ausgleich. Alle drei Tore gingen auf das Konto von Jonas Faulenbach. "Wir haben das Spiel im Griff und beim 29:26 die Chance, alles klar zu machen", ärgerte sich Köhrmann. "In unserer Situation ist ein Punkt sicher auch nicht schlecht. Trotzdem überwiegt natürlich die Enttäuschung, weil wir verdammt nah dran waren."


HG Saarlouis – Wilhelmshavener HV 29:29 (14:16)
HG: Jonczyk (12 Paraden), Schulz (n.e.); Weissgerber 8/1, Faulenbach 6, Müller 5, Engels 4, Meoki-Etxebeste 3, Kessler 1, Walz 1, Schulz 1, Polydore, Murawski, Leist, Walz
WHV: Weiner (1. - 49., 51.-60./13), Lüpke (49. - 51.); Schwolow 10, Vorontsov 8, Smits 5/2, Mertens 3, S. Köhler 2, Kozul 1, Kalafut, Postel, Maas, Schweigart, J. Köhler
Schiedsrichter: Linker/Schmidt (Herne)
Zuschauer:1390
Strafwürfe: 2/1 - 3/2
Strafminuten: 10 - 6