WHV braucht Unterstützung

Vier starke Aufsteiger sorgen in der 2. Handball-Bundesliga seit Beginn der Saison 2016/17 für kräftig Wirbel. Das gilt vor allem für den stärksten der vier Liganeulinge: Der TV Hüttenberg rangiert derzeit auf Platz zwei und hegt vor dem heutigen Gastspiel beim Wilhelmshavener HV (Anpfiff 20 Uhr, Nordfrost-Arena) berechtigte Aufstiegsambitionen. Anders die Situationen bei den Jadestädter: Nach der knappen Niederlage in Konstanz ist der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz wieder auf zwei Zähler geschrumpft. "Keine Frage, wir brauchen die zwei Punkte gegen Hüttenberg dringend", sagt WHV-Manager Dieter Koopmann. "Damit das gelingt, brauchen wir aber auch die Unterstützung von den Rängen. Die Nordfrost-Arena muss heute Abend brennen."

 

Trainer Christian Köhrmann hat sein Team gut auf den Gast aus Hessen eingestellt. Im Zentrum der Vorbereitung stand die offensive 3:2:1-Abwehr der Hüttenberger, die dem WHV schon bei der knappen 26:27-Hinspielniederlage Probleme bereitet hatte. Köhrmann: "Wir brauchen Geduld und müssen den Gegner ständig in Bewegung halten, um entsprechende Lücken zu reißen." Mit Ausnahme von Janik Köhler (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und den langzeitverletzten Rene Drechsler und Moritz Barkow, kann der WHV-Coach auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

 

Im Vergleich zum Auftritt in Konstant müssen sich die Jadestädter vor allem in der Abwehr steigern. "34 Gegentore waren viel zu viel", hatte Köhrmann schon direkt nach der knappen Auswärtspleite beim Aufsteiger gesagt. "Deshalb haben wir auch eine Extraschicht Abwehrarbeit eingelegt, um die Abläufe wieder besser abzustimmen und die Automatismen zu schärfen. Die letzten Siege haben wir uns allesamt in der Abwehr erarbeitet. Und genau da werden wir auch heute Abend wieder den Hebel ansetzen!"