WHV bleibt weiter ohne Sieg

Nach der 24:30-Niederlage beim ASV Hamm-Westfalen haben die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV auch Teil zwei des ersten Doppel-Spieltags der neuen Saison verloren: Gegen den bis dato noch sieglosen Dessau- Roßlauer HV zogen die Jadestädter in der Nordfrost-Arena klar mit 24:32 (9:15) Toren den Kürzeren. Auch neun Treffer des starken Evgeny Vorontsov reichten der Köhrmannn-Sieben nicht zum erhofften ersten Sieg.

Ein kollektiver Blackout ab der 20. Minute leitete die dritte Saisonniederlage des WHV ein. Bis dahin lief es wahrlich nicht schlecht für die Jadestädter, die zwar schon einige hochkarätige Gelegenheiten vergeben, beim Stand von nur 6:7 aber immer noch gut im Spiel waren. Danach nutzte Dessau die Unkonzentriertheiten im WHV-Spiel zu zahlreichen Gegenstößen und zur verdienten 15:9-Pausenführung.

Als Johannes Wasielewski direkt nach Wiederanpfiff zwei weitere Tore für die Gäste nachlegte, ergaben sich die Jadestädter früh ihrem Schicksal und verloren letztlich auch in der Höhe verdient. "Ähnlich wie in Hamm nehmen wir uns auch gegen Dessau selbst aus dem Spiel, weil wir unsere Angriffe entweder nicht gut genug ausspielen oder aber schlecht abschließen", ärgerte sich Trainer Christian Köhrmann. "Die Negativerlebnisse nehmen die Jungs mit in die Abwehr und so entwickelt sich ein Teufelskreis. Daran werden uns müssen wir definitiv arbeiten, um in Zukunft auch mental wieder stabiler aufzutreten."  

W’havener HV - Dessau-Roßlauer HV 24:32 (9:15)
WHV: Doden (1. - 23./31. - 48. und bei einem Strafwurf/5 Paraden), Lüpke (23. - 30. und ab 48.); Vorontsov 9/1, Schwolow 5, Smits 4, Postel 4, Ten Velde 1, Lehmann 1, Maas, Kalafut, Köhler, Kozul, Andrejew, Schweigart n.e.
DRHV: Ambrosius (16 Paraden), Serfas; Pavlicek 10/3, Wasielewski 5, Vanco 4, Sohmann 4, Stryc 3, Scheithauer 3, Pfeiffer 1, Hanisch 1, Hönicke 1, Schmidt, Hanner, Zahradnicek.
Schiedsrichter: Matthias und Sebastian Klinke
Zuschauer: 1135
Strafwürfe: 3/1 – 4/3
Strafminuten: 2 – 4