Zweiter Sieg in Folge

Die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV haben den EHV Aue mit 28:22 (13:11) Toren bezwungen und dabei den zweiten Sieg in Folge gefeiert. Damit vergoldeten Lukas Kalafut & Co. den knappen 26:25-Erfolg in Eisenach mit dem ersten doppelten Punktgewinn in eigener Halle. Kay Smits steuerte in der Nordfrost-Arena als bester Schütze 11/4 Tore bei, außerdem überragte Torhüter Dennis Doden hinter einer starken Abwehrreihe mit 15 Paraden.

"Wir haben nicht nur Kampf, sondern auch ein sehr gutes Handballspiel gezeigt", sagte WHV-Trainer Christian Köhrmann nach dem ersten Heimerfolg der laufenden Saison. "Alle Spieler sind ans Limit gegangen und haben ihre Aufgaben erfüllt. Nur so können wir Spiele in der 2. Budesliga gewinnen." Nach ausgeglichener Anfangsphase hielten die Jadestädter die Gäste mit zwei Toren auf Distanz. Aue glich nach 23 Minuten aber zum 11:11 aus und läutete damit die spannende Schlussphase des ersten Durchgangs ein. Hier war die WHV-Defensive nicht mehr zu überwinden - zur Pause hieß es 13:11 für den WHV.

Weil die Gäste auch nach dem Wechsel kein Mittel gegen die variable 6:0-Deckung des WHV fanden, gerieten die Sachsen schnell auf die Verliererstraße. Der WHV spielte seine Angriffe geduldig aus, nutzte seine Chancen konsequent und zog so bis zur 47. Minute auf 22:15 davon. Damit war die Entscheidung gefallen. "Wir haben überragend verteidigt und sind nach dem Ausfall von Tobias Schwolow noch enger zusammengerückt", sagte Doden nach dem Abpfiff. Lukas Kalafut, der über 60 Minuten sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine starke Partie bot, wagte sogar einen Blick in die Zukunft: "Vielleicht können wir jetzt sogar eine kleine Serie starten."


W'havener HV - EHV Aue 28:22 (13:11)
WHV: Doden (15/1 Paraden), Lüpke; Smits 11/4, Vorontsov 5, Kalafut 5, Ten Velde 4, Postel 2, Köhler 1, Maas, Lehmann, Kozul, Andrejew, Schweigart n.e., Groß n.e.
EHV: Töpfer (1.-43./9),Wetzel (ab 43./4); Faith 4, Jungemann 4, Remke 3, Neuteboom 3/2, Roch 2, Dumcius 2, Pechstein 2/1, Bornhorn 1, Petreikis 1, Schäfer, Fischer.
Schiedsrichter: Fratczak/Ribeiro
Zuschauer: 1153
Strafwürfe: 4/4 - 4/3
Strafminuten: 14 - 6