WHV peilt nächsten Heimsieg an

Jahresendspurt in der 2. Handball-Bundesliga: Vier Punkte sind in den kommenden Tagen noch zu vergeben und mit weniger wollen sich Spieler und Verantwortliche des Wilhelmshavener HV auch nicht zufrieden geben. Die ersten zwei Zähler peilt Trainer Christian Köhrman mit seinem Team heute Abend (20 Uhr, Nordfrost-Arena) im Heimspiel gegen TuSEM Essen an.

"Wir haben gegen Saarlouis 50 Minuten lang sehr guten Handball gespielt", blickt Köhrmann auf den jüngsten Heimauftritt und den 31:26 Erfolg über die Saarländer zurück. "Gegen Essen müssen wir allerdings noch eine Schippe drauflegen, weil der Gegner über noch mehr individuelle Qualität verfügt. Da kommt jede Menge Arbeit auf uns zu."

Die Westfalen sorgten zuletzt mit einer Serie von sieben ungeschlagenen Spielen in Folge für Furore, verloren aber am vergangenen Wochenende knapp bei der HSG Konstanz. "Die Aggressivität in der Abwehr hat uns über weite Strecken gefehlt", sagte TuSEM-Coach Jaron Siewert. "Auch der WHV verfügt über einen sehr beweglichen Rückraum. Wir müssen die Zweikämpfe wieder mit mehr Biss führen, wenn wir gewinnen wollen."

Auch Köhrmann setzt im Duell mit den Essenern auf eine stabile Defensive. "Im Vergleich zu Saarlouis müssen wir noch ein paar Bälle mehr gewinnen. Auch die Torhüterparaden dürfen natürlich nicht fehlen." Hinter dem Einsatz von Tobias Schwolow steht noch ein Fragezeichen, auch Rutger ten Velde ist angeschlagen, wird aber wohl spielen können. Zum letzten Spiel des Jahres reisen die Jadestädter dann am kommenden Dienstag, 26. Dezember, zu Aufsteiger Eintracht Hildesheim.