WHV setzt Ausrufezeichen

Die Handballer des Wilhelmshavener HV haben in Vorbereitung auf die Rückrunde in der 2. Bundesliga ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt: In einem Testspiel setzten sich die Jadestädter am Sonntag gegen den ukrainischen Spitzenclub Motor Zaporozhye verdient mit 29:27 (16:15) Toren durch und präsentierten sich zwei Wochen vor dem Ligaduell mit dem HC Elbflorenz Dresden in Spiellaune.

In einer temporeichen Partie setzen die Gastgeber mit der frühen 4:1-Führung schnell eine erste Durfmarke, offenbarten danach aber zu viele Lücken im Abwehrbereich, die der ukrainische Champions-League-Club immer wieder geschickt ausnutzte. Beim 8:11 schienen die Fronten vorerst geklärt und auch beim 11:14 lagen die Gäste noch recht komfortabel auf Kurs. Die Schlussphase des ersten Durchgangs gehörte dann aber wieder dem WHV, der einige Bälle abfing, schnell umschaltete und sich so eine knappe 16:15-Pausenführung verdiente.

Nach dem Wechsel dann die stärkste Phase der Köhrmann-Sieben: Die 6:0-Abwehr stand sicher und auch Torhüter Frederick Lüpke knüpfte an die gute Leistung seines Vorgängers Dennis Doden an. Weil Evgeny Vorontsov & Co. ihre Chancen weiter konsequent nutzten, zog der WHV voretnscheidend auf 23:17 davon und brachte den Testspielsieg am Ende souverän über die Ziellinie (29:27).

"In  der  ersten Halbzeit  haben wir noch zu viele individuelle Fehler gemacht", sagte WHV-Trainer Christian Köhrmann. "Nach der Pause haben wir dann besser verteidigt und  uns einige Ballgewinne erarbeitet. Hier und da war das Timing im Angriff noch nicht optimal, aber bis zum Dresden-Spiel haben wir ja noch zwei Wochen Zeit."

W'havener HV - Zaporozhye 29:27 (16:15)
WHV: Doden (1.Hz./5 Paraden), Lüpke  (2. Hz./8);  Smits  6,  Vorontsov  6,  Maas  4, Kozul 4, Ten  Velde  3, Drechsler  2,  Kalafut  2,  Schwolow  1, Andrejew 1, Wolterink, Köhler, Lehmann.
Beste Torschützen Zaporozhye: Kozakevych 6, Malasinskas 5 und Shelmenko 4.