16.03.2019 17:45

Alles auf Sieg

Richtungsweisend, vorentscheidend, Abstiegskampf pur: Es gibt viele Varianten das heutige Gastspiel des Wilhelmshavener HV in der 2. Handball-Bundesliga beim VfL Eintracht Hagen einzuläuten. Fakt ist: Beide Teams müssen gewinnen, wenn sie ihre Chancen auf den Verbleib in der zweithöchsten deutschen Spielklasse am Leben erhalten wollen. „Die Jungs wissen, wie wichtig dieses Spiel ist“, sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann und legt nach: „Wir werden gewinnen!“ Anwurf ist um 20 Uhr.Nach dem „Rückschritt“ in Hüttenberg wollen die Jadestädter heute Abend wieder da anknüpfen, wo sie beim 34:24-Kantersieg gegen Dormagen aufgehört haben. Köhrmann: „Die Fehlerquote vorne war zu hoch, die Abwehr nicht kompakt genug – wir müssen uns steigern. Ganz wichtig wird auch der Start in die Partie sein. Beide Mannschaften stehen unter Druck, aber Hagen hat ein Heimspiel – da ist der Druck natürlich größer.“

Heimspiel ist nicht gleich Heimvorteil: Diese Erfahrung mussten die Westfalen in der jüngsten Vergangenheit gleich mehrfach machen. Nur acht Punkte hat die Pfannenschmidt-Sieben bislang vor eigenem Anhang geholt und dabei die letzten fünf Aufrtitte allesamt verloren. Der WHV, der nur eines seiner letzten zwölf Spiele gewonnen hat, hat in der Fremde bislang nur magere drei Pünktchen geholt. Fazit Köhrmann: „Tagesform und Nervenkostüm werden entscheidend sein. Wir müssen von der ersten Sekunde hellwach sein.“

Mit Ausnahme von Kapitän Janik Köhler (Grippe) haben sich die Jadestädter geschlossen und intensiv auf den Abstiegsgipfel in Hagen vorbereitet. Den ein oder anderen Tipp erhielt Köhrmann dabei auch von Neuzugang Bartosz Konitz, der erst vor wenigen Wochen aus Hagen an die Jade gewechselt war und nicht zuletzt deshalb heute Abend auch im Fokus steht.