carsten conrads

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Mit Dauerkarte viele Vorteile sichern

Auch wenn noch nicht klar, wann die neue Saison in der 2. Handball-Bundesliga beginnt, hat beim Wilhelmshavener HV inzwischen der Dauerkarten-Verkauf begonnen. Und dabei bietet der Aufsteiger seinen treuesten Fans viele Vorteile:
„Stammkunden“ zahlen beispielsweise nur für 14 (von insgesamt 18 Heimspielen) und bekommen damit vier Partien in der Nordfrost-Arena quasi geschenkt. „Neukunden“ bekommen bei erstmaligem Erwerb einer Dauerkarte einen Bonus von drei Heimspielen.

Darüber hinaus erhalten Besitzer eines Saisontickets in Zukunft viele Rabatte bei den Partnern des Wilhelmshavener HV. Unter anderem bei unserem Aursüster „Intersport Leffers“, wo WHV-Dauerkarten-Inhaber künftig 10 Prozent ihres Einkaufs sparen können. Wie immer sind die Dauerkaren nur in der Geschäftsstelle des WHV in der Bismarckstraße 210 erhältlich. Unsere Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9 bis 15 Uhr, Freitag 9 bis 14 Uhr. Mehr Informationen auch unter der Telefonnummer 0 44 21/99 55 09.

Außerdem gibt der WHV bekannt, dass die Zusammenerbeit mit „Intersport Leffers“ um drei weitere Jahre verlängert wurde.
Guido Schöttler und Daniel Fütterer (beide „Intersport Leffers“) sowie WHV-Geschäftsführer Maik Menninga, Manager Dieter Koopmann und WHV-Marketingchef Frank Leonhardt tüteten den Deal jetzt ein und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.

WHV zurück in der 2. Bundesliga

Die Entscheidung ist gefallen: Aufgrund der Corona-Pandemie und der fehlenden Perspektive für eine
Fortsetzung der Saison haben die Handball-Bundesliga (HBL) und der Deutsche Handball-Bund (DHB) beschlossen,
die Spielzeit 2019/20 vorzeitig abzubrechen. Davon betroffen auch die 3. Ligen und damit auch der
Wilhelmshavener HV, der als Tabellenführer der Nord-West-Staffel nur ein Jahr nach dem Abstieg in die 2.
Bundesliga zurückkehrt.

HBL und DHB haben entschieden, die Bundesligen und die vier Drittliga-Staffeln nach der Quotientenregel
zu werten. Das bedeutet, das die Pluspunkte durch die Anzahl der bis zum Abbruch ausgetragenen Spiele
geteilt und mit 100 multipliziert werden. Hier hat der WHV im Nord-Westen klar die Nase vorn. In den anderen
Staffeln werden der Dessau-Roßlauer HV (Nord-Ost), der TuS Fürstenfeldbruck (Süd) und der TV Großwallstadt
(Mitte) als Sieger gewertet und steigen gemeinsam mit dem WHV (die Lizenzerteilung vorausgesetzt) in die 2.
Liga auf.

Absteiger wird es weder in der 1. und 2.Liga noch in den vier Drittliga-Staffeln geben. Aus der 2. Liga
steigen der HSC Coburg und TuSEM Essen in die 1. Bundesliga auf. Zum „Corona-Meister“ in der Beletage des
deutschen Hanbdalls wird Rekordmeister THW Kiel gekürt. „Wir haben mit diesem Beschluss des Bundesrates in
unserer föderalen Struktur einen gemeinsamen Weg für den deutschen Handball gefunden. Ich bedanke mich für
die sehr gute und professionelle Arbeit der beiden Ligaverbände HBL und HBF sowie die sehr gute
Zusammenarbeit mit den Landesverbänden“, sagt DHB-Präsident Andreas Michelmann. „Drängende Fragen zur
Saison 2019/20 sind damit beantwortet. Aber unser gemeinsamer Einsatz im Umgang mit den Folgen der
Corona-Pandemie ist weiter gefragt.“

Auch Konitz bleibt beim WHV

Rückraumspieler Bartosz Konitz und der Wilhelmshavener HV werden auch in der Spielzeit 2020/2021 den gemeinsamen Weg fortsetzen: Der 35 Jahre alte Rechtshänder wechselte zum Ende der Transferfrist im Februar 2019 vom VfL Eintracht Hagen nach Wilhelmshaven. Nach dem Abstieg aus der 2. Handball-Bundesliga hatte Konitz einen großen Anteil am Erfolg der WHV-Mannschaft in der laufenden Drittliga-Saison.

„Bartosz besitzt mit seinem stetigen Fleiß selbst neben dem Mannschaftstraining eine große Vorbildfunktion in unserer Mannschaft. Mit seiner Flexibilität, Athletik und Erfahrung bringt er Qualitäten mit, die unserem Kader gut tun und ihn noch einmal auf ein anderes Level heben“, sagt WHV-Manager Dieter Koopmann zur Verlängerung.

Der flexibel einsetzbare Rückraumspieler zeigt sich ebenfalls glücklich, dass die Verlängerung zustande gekommen ist: „Meine Familie und ich fühlten uns von Anfang an wohl in Wilhelmshaven. Der WHV macht als Verein große Schritte nach vorne, und wir haben jetzt eine Mannschaft mit viel Potenzial zusammen, die in die 2. Bundesliga gehört. Ich freue mich auf die neue Saison und darüber, dass der WHV in dieser schwierigen Zeit zu seinen Spielern steht. Zusammen mit unseren Fans können wir hoffentlich bald wieder unsere Sportart Handball in der Nordfrost-Arena Wilhelmshaven genießen.“

Evgeny Vorontsov verlängert bis 2021

Evgeny Vorontsov (33) und der Wilhelmshavener Handballverein haben am Dienstag einen neuen Vertag für die kommende Spielzeit geschlossen, der für die zweite und dritte Liga seine Gültigkeit besitzt. Der torgefährliche Rechtsaußen spielt bereits seit der Saison 2009/2010 in Wilhelmshaven und hat alle Höhen und Tiefen mit dem Verein durchlebt.

„Ich freue mich sehr auf die weitere Zeit in Wilhelmshaven. Sowohl in der Mannschaft als auch im Umfeld des WHV fühle ich mich sehr wohl. Der Verein ist auf einem guten Weg und ich möchte auch in Zukunft meinen Teil dazu beitragen, die Ziele des WHV gemeinsam mit der Mannschaft umzusetzen“, so Vorontsov über seine Vertragsverlängerung und das entgegengebrachte Vertrauen des Vereins.

WHV-Geschäftsführer Florian Schulz freut sich ebenfalls über die Unterschrift des WHV-Urgesteins „Parallel zum Handball hat Evgeny Vorontsov auch beruflich in Wilhelmshaven Fuß gefasst. Diese Gewichtung wird sich sicher in den kommenden Jahren immer weiter dorthin verlagern. Trotzdem wird Evgeny uns sportlich und menschlich mit seiner Erfahrung auf dem Spielfeld auf jeden Fall weiter helfen. Er war in den vergangenen Jahren immer eine Konstante in unserer Mannschaft. Deswegen freuen wir uns, ihn noch mindestens ein weiteres Jahr auf dem Spielfeld im WHV-Trikot zu sehen.“

Rozman bleibt bis 2023

Tim Rozman bleibt dem Wilhelmshavener HV trau: Der Linkshänder hat seinen ursprünglich bis 2022 laufenden Vertrag nun vorzeitig um ein Jahr bis zum 30. Juni 2023 verlängert. Rozman, der im vergangenen Sommer aus Balingen nach Wilhelmshaven gewechselt war, zählt zu den positiven Überraschungen im Team der Jadestädter, gelang es dem jungen slowenischen Rückraumspieler binnen kürzester Zeit, sich einem Platz in der Startsieben zu erkämpfen.

WHV-Manager Dieter Koopmann zeigt sich glücklich über die Vertragsverlängerung mit Rozman: „Der Weg des WHV soll auch in Zukunft immer ganz eng mit jungen Talenten verbunden bleiben, die hier in Wilhelmshaven eine Chance erhalten und sich Stück für Stück weiterentwickeln. Das trifft auch auf Tim Rozman zu. Deshalb freuen wir uns, das wir seinen Vertrag vorzeitig bis 2023 verlängern konnten.“

Auch der dynamische und wurfgewaltige Rozman freut sich, in den nächsten Jahren das WHV-Logo weiter auf der Brust tragen zu können: „Ich fühle mich super wohl in Wilhelmshaven. Ich glaube, wir können alle zusammen als Team noch viel erreichen. Alle im Verein arbeiten hart und mit voller Zielstrebigkeit, um wieder Bundesliga-Handball in Wilhelmshaven spielen zu können. Ich werde alles geben, um der Mannschaft und dem Verein dabei zu helfen, um so weit wie möglich nach oben zu kommen.“

Spitzenspiel fällt aus

Das für Samstag angesetzte Spitzenspiel in der 3 Handball-Liga Nord-West zwischen Tabellenführer Wilhelmshavener HV und Verfolger VfL Eintracht Hagen fällt aus. „Das Land Niedersachsen und die Stadt Wilhelmshaven haben Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern aufgrund der Corona-Virus grundsätzlich untersagt“, erklärt WHV-Manager Dieter Koopmann. „Wir hätten gegen Hagen mit mehr als 1500 Besuchern gerechnet und müssen die Partie demzufolge absagen.“

Zuvor hatten die Verantwortlichen in der Jadestadt noch überlegt, die Zuschauerzahl bei der Einlass-Kontrolle auf 999 zu begrenzen, um damit unter der oben genannten Marke von 1000 Besuchern zu bleiben. Koopmann: „Wir haben uns dann aber dagegen entschieden – nicht nur aus rechtlichen, sondern auch aus moralischen Gründen. Wir können und wollen nicht das Risiko eingehen, dass sich jemand bei uns in der Nordfrost-Arena mit dem Virus infiziert.“

Als möglichen Nachholtermin bringt Koopmann Ostersamstag, 11. April, ins Gespräch. „Wir müssen die Situation in den nächsten Tagen mit der spielleitenden Stelle und mit dem Gegner besprechen. Ostersamstag wäre aus meiner Sicht ein idealer Termin. Bereits gekaufte Tickets behalten bis dahin ihre Gültigkeit.“

Derbysieg ins Ziel gerettet

Handball-Krimi vom Feinsten: Nach souveräner erster Halbzeit müssen die Handballer des Wilhelmshavener HV im emotionsgeladenen Derby beim OHV Aurich am Ende zittern. Nervenstark machten die Jadestädter in den entscheidenden Situationen die big points und setzten sich vor rund 1400 Zuschauern in der Sparkassen-Arena letztlich verdient mit 28:26 (15:10) Toren durch. Nun fehlt den „Köhrmännern“ noch ein Erfolg zum vorzeitigen Staffelsieg. Vor dem kommenden Duell mit Verfolger Eintracht Hagen (14. März, 19.30 Uhr, Nordfrost-Arena) heißt es also: Matchball WHV!

„In der ersten Halbzeit hat unsere Abwehr super funktioniert – da wäre sogar mehr als die 15:10-Pausenführung möglich gewesen“, sagte Trainer Christian Köhrmann. „Danach hat alles, was vorher gut war, plötzlich nicht mehr geklappt. Wir haben uns immer wieder rauslocken lassen und vorne einfach zu viele Bälle verworfen.“ Dadurch pirschten sich die tapfer kämpfenden Gastgeber immer wieder ran an den Favoriten. Den Ausgleich ließen die Gäste aber nicht zu: In Drucksituationen setzten vor allem Duncan Postel, Kuno Schauer und der spät eingewechselte Matej Kozul wichtige Akzente. Auch auf Torhüter Primoz Prost (16 Paraden) war wie immer Verlass. „Die vielen Fahrkarten haben uns unseren Vorsprung gekostet“, sagte Kozul nach dem Abpfiff. „Aurich hat uns wie erwartet alles abverlangt. Wir sind aber ruhig geblieben und haben uns immer wieder gute Abschlüsse erarbeitet.“

Das sah auch Köhrmann so: „Das einzig Positive war, dass wir die Drucksituationen – als der Gegner mehrfach auf ein Tor dran war – gut gelöst haben.“ Mit Domagoj Srsen und Bartosz Konitz musste der WHV kurzfristig auf zwei wichtige Eckpfeiler verzichten. Tobias Schwolow ging angeschlagen ins Derby und konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken, genau wie Rene Drechsler, der schon bessere Tage im WHV-Trikot erwischt hatte. Auf der Gegenseite überragte Frederick Lüpke im OHV-Kasten mit zahlreichen Paraden. „Schade, dass wir eine Halbzeit lang mit angezogener Handbremse gespielt haben“, sagte OHV-Coach Arek Blacha. „Danach haben wir toll gekämpft – das war Werbung für den Handball.“

OHV Aurich – W’havener HV 26:28 (10:15)
OHV:
Lüpke (11 Paraden), Kuksa; Groß 4, N. Pliuto 4, Crnic 4/3, Cuk, Wendlandt 4, de Buhr 3, Schweigart 3/2, Hertlein 2, Günsel 1, Staszewski 1.
WHV: Prost (16), Grunz; Pust 5, Ten Velde 4, Rozman 4, Schauer 4, Kozul 2, Schwolow 2, Postel 2, Delic 2/1, Vorontsov 2/1, Sabljic 1, Drechsler, Konitz, Srsen.
Schiedsrichter: Bona/Frank
Zuschauer: 1400
Strafwürfe: 7/5 – 4/2
Strafminuten: 4 – 10

Heißes Herz und kühler Kopf

Noch zwei Siege fehlen den Handballern des Wilhelmshavener HV zum Staffelsieg in der 3. Liga Nord-West: Einen davon wollen die Jadestädter heute Abend erringen – und zwar im vorgezogenen Derby beim ostfriesischen Nachbarn OHV Aurich (Anwurf Sparkassen-Arena um 20 Uhr). Mit einem Erfolg beim Ligavierten wollen sich die „Köhrmänner“ ihren ersten Matchball erarbeiten und diesen am Samstag, 14. März, im Heimspiel gegen Verfolger Eintracht Hagen auch nutzen.

„Die Halle wird voll, es wird laut und hektisch – genau für diese Spiele lebst du als Handballer“, sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann vor dem Derby. „Wir freuen uns auf die Herausforderung. Aurich wird alles reinhauen, meine Jungs sind gefordert, auch emotional voll dagegenzuhalten. Aber wir müssen gleichzeitig auch kühlen Kopf bewahren und im richtigen Moment die richtige Entscheidungen treffen.“ Im Hinspiel gelang den Jadestädtern dieser Spagat – wenn auch erst in der zweiten Halbzeit. Nach durchwachsener erster Hälfte stand am Ende dank überragender Defensivleistung ein klarer 34:20-Erfolg zu Buche.

Dass die Jadestädter auch heute Abend im Rückspiel der klare Favorit sind, ist klar. Und dieser Rolle wollen Kapitän Tobias Schwolow & Co. auch gerecht werden. Schwolow selbst war zu letzt noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte, wird in der Sparkassen-Arena aber ebenso auflaufen wie Abwehr-Stratege Domagoj Srsen, der zuletzt gegen Schalksmühle geschont wurden. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Angelo Grunz – als zweiter Keeper hinter Primoz Prost stünde (wie zuletzt) Levin Stasch aus dem Verbandsliga-Team bereit.

Ein Wiedersehen gibt es für den WHV und die zahlreichen Fans, die die Mannschaft heute nach Aurich begleiten werden, mit den ehemaligen Spielern Frederik Lüpke, Jonas Schweigart, Christoph Groß und Oliver Staszewski. Alle vier trugen in unterschiedlichen Spielklassen schon einmal das Trikot der Jadestädter. Mit Jonas Wark steht ein weiterer gebürtiger Wilhelmshavener im Kader des OHV. Die Generalprobe haben die Ostfriesen vergangenen Sonntag in den Sand gesetzt: Die Bergischen Panther nahmen beim knappen 24:23-Erfolg beide Zähler mit auf die Heimfahrt nach Wermelskirchen.

Juan de le Pena nächster Neuzugang

Handball-Drittligist Wilhelmshavener HV arbeitet weiter mit Hochdruck an der Mannschaft für die kommende Saison: Nach den Verpflichtungen von Jens Vortmann (Leipzig/Tor) und Nils Torbrügge (Wetzlar/Kreis) haben die Jadestädter nun erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit dem Spanier Juan de la Pena einen neuen Spielmacher unter Vertrag genommen: Der 23-jährige Rückraumspieler, aktuell noch in Diensten des Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten, hat bei den Norddeutschen einen Dreijahresvertrag unterschrieben, der (im Falle des Nichtaufstiegs) auch für die 3. Liga gilt.

„Wir haben uns schon im vergangenem Winter mit Juan de la Pena beschäftigt, er hat sich dann aber für einen Wechsel vom SC Magdeburg nach Balingen entschieden“, sagt WHV- Manager Dieter Koopmann. „Dass wir ihn jetzt von einem langfristigen Engagement in Wilhelmshaven überzeugen konnten, freut uns sehr. Juan ist ein sehr vielseitiger Spieler, der trotz seines jungen Alters schon über internationale Erfahrung verfügt. Wir danken den Verantwortlichen in Magdeburg und Balingen, dass sie dem Spieler keine Steine in den Weg gelegt haben.“

Der Spanier steht bei der HBW Balingen-Weilstetten noch bis Sommer 2021 unter Vertrag und sollte im Anschluss sein Engagement in Magdeburg (bis 2023) fortsetzen. Da beide Erstligisten jetzt auf ihre Anschlussverträge verzichteten, wurde der Weg für einen Wechsel an die Jade frei. Juan de la Pena gewann mit der spanischen Junioren-Nationalmannschaft die U21-WM 2017 und wurde im Anschluss zum besten Spieler des Turniers gewählt. Aktuell erholt sich der 23-Jährige noch von den Folgen einer Kreuzband-Operation.

Spitzenreiter marschiert weiter

Auf dem Weg zum Staffelsieg in der 3. Liga Nord-West haben sich die Handballer des Wilhelmshavener HV auch von den Drachen der SG Schalksmühle-Halver nicht aufhalten lassen: Der souveräne Spitzenreiter gewann die Partie am Samstag klar mit 34:23 (17:13) Toren und feierte damit den zwölften Heimsieg in Serie. Vor knapp 1100 Zuschauern in der Nordfrost-Arena legte Neuzugang Vedran Delic mit sechs Toren ein gelungenes Heimdebüt aufs Parkett.

Probleme mit den Gästen, die dem WHV in der Hinrunde ein 28:28-Unentschieden abgetrotzt hatten, hatten die Jadestädter nur in der Anfangsphase. „Wir waren wir in der Abwehr nicht aufmerksam genug und hatten vor allem auf der rechten Seite große Probleme“, sagte Trainer Christian Köhrmann. „Zum Glück haben wir das im Laufe der ersten Halbzeit in den Griff bekommen.“ 8:8 hieß es nach 17 Minuten, ehe der WHV – angeführt vom erneut spielfreudigen Bartosz Konitz – über 10:9 auf 14:9 (25.) davonzog. Kurz vor der Pause hatten die Gastgeber noch die Chance zum 18:12. Da der Kempa-Versuch aber misslang und der Gast ins leere Tor traf, hieß es zur Halbzeit „nur“ 17:13.

Nach dem Wechsel hielten den Drachen den Viertore-Rückstand noch bis zur 37. Minute konstant – danach gab es aber kein Halten mehr. Köhrmann brachte frische Kräfte auf die Platte und während den Gästen langsam aber sicher der Sprit ausging, hielt der WHV Tempo und Konzentration hoch und zog bis zur 49. Minute auf 29:19 davon. Auch Neuzugang Vedran Delic gab einige Kostproben seines Könnens und steuerte am Ende als bester Werfer des Abends sechs Tore (drei von der Linie) zum klaren 34:23-Heimerfolg seiner Mannschaft bei.

„Das war mein erstes Spiel in der Nordfrost-Arena, und es hat mir sehr gut gefallen“, sagte der Linksaußen nach dem Abpfiff. „Toll, dass uns die Zuschauer so lautstark unterstützt haben. Das macht Lust auf die nächsten Spiele. Ich freue mich sehr, hier in Wilhelmshaven zu sein und wurde von den Jungs super aufgenommen.“ Fünf Spieltage vor Saisonende hat der WHV weiter sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger Eintracht Hagen. Heißt: Gewinnen die Jadestädter am Mittwoch in Aurich und im Anschluss auch das direkte Duell mit den Hagenern (14. März), ist der Staffelsieg schon vorzeitig sicher.

W’havener HV – SG Schalksmühle-Halver 34:23 (17:13)
WHV:
Prost (1.-50./7 Paraden) ,Stasch (ab 50./2); Delic 6/3, Pust 5, Schauer 4, Konitz 4, Rozman 3, Drechsler 3, Ten Velde 3, Postel 2, Sabljic 2, Vorontsov 1, Schwolow 1, Srsen.
SG: Vukas (1.- 41./6), Borchert (ab 41./3), Klasmann 6/2, Schet-ters 5, Frenzel 5/2, Spannekrebs 4, Tubic 2, Hüller 1, Hecker, Brüning, Bekston, Diehl, Merhar
Schiedsrichter: Bargmann/Stein
Zuschauer: 1083
Strafwürfe: 4/3 – 6/4
Strafminuten: 6 – 6

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