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Zweiter Test, zweiter Sieg

Handball-Zweitligist Wilhelmshavener HV hat auch sein zweites Testspiel im Rahmen der Saisonvorbereitung gewonnen: Nach dem 37:22-Sieg über Oberligist SG VTB/Altjührden setzten sich die Jadestädter in der Nogathalle auch gegen den Drittligisten OHV Aurich deutlich mit 34:24 (16:7) Toren durch.

Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten hatten nicht nur die rund 150 Zuschauer, sondern auch WHV-Trainer Christian Köhrmann gesehen. „Die erste Hälfte hat mir gut gefallen – vor allem in puncto Abwehr- und Torhüterleistung, sagte der Coach. „Danach mussten die Jungs nicht nur der Hitze in der Halle, sondern auch dem hohen Trainingspensum Tribut zollen. Vorne fehlte die letzte Konzentration und hinten die letzte Konsequenz. Das war aber auch nicht anders zu erwarten.“

Aurich – mit Jonas Schweigart auf der Platte, der vom WHV mit einem Doppelspielrecht für die Ostfriesen ausgestattet wurde – nutzte die
Gunst der Stunde, um nach dem klaren Pausenrückstand fleißig Ergebniskosmetik zu betreiben. Schweigart selbst steuerte 6/5 Tore bei und hatte großen Anteil daran, dass der OHV den zweiten Durchgang nur mit einem Tor Diffenrenz verlor (17:18).

WHV: Doden (1.-30./9 Paraden), Lüpke (ab 31./4); Smits 10/1, Schwolow 5, ten Velde 4, Maas 3, Kalafut 3, Vorontsov 3, Andrejew 3, Postel 2, Köhler 1, Lehmann, Kozul, Groß.

Klarer Erfolg zum Auftakt

Die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV sind mit einem klaren Sieg in die Serie der Vorbereitungsspiele auf die neue Saison
gestartet: Im Duell mit Drittliga-Absteiger SG VTB/Altjührden behielten die Jadestädter in der Nogathalle nach 60 unterhaltsamen und
temporeichen Minuten klar mit 37:22 (20:10) Toren die Oberhand.
Mit Ausnahme von Rene Drechsler, der sich nach seinem Kreuzbandriss weiter im Aufbautraining befindet, konnte WHV-Trainer Christian
Köhrmann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Mit dabei auch die Neuzugänge Rutger ten Velde (Linksaußen aus Volendam/ Niederlande) und Kreisläufer Daniel Andrejew, der aus Dormagen an die Jade gewechselt war. Für Janik Köhler hatte die Partie einen ganz speziellen Charakter, hatte sich der Rückraumspieler doch exakt vor einem Jahr an gleicher Stelle, gegen den gleichen Gegner einen Kreuzbandriss zugezogen. Dieses Mal überstand der Vareler den ersten Test schadlos. „Spielerisch und von der Bewegung her war das heute schon ganz ordentlich“, sagte der Spielmacher nach dem Abpfiff. „Nach dem Weggang meines Bruders Steffen müssen wir uns in der Abwehr aber noch finden und vor allen Dingen mehr miteinander reden. Da liegt noch ein Berg Arbeit vor uns, aber bis zum Pokal haben wir ja noch Zeit.“

WHV: Doden (1.-30./10 Paraden), Lüpke (ab 31./6); Vorontsov 8/2, Schwolow 6, ten Velde 5/2, Andrejew 4, Maas 3, Smits 3, Lehmann 2, Kalafut 2, Köhler 2, Postel 1, Kozul 1, Groß.

Der Wilhelmshavener HV verpflichtet Rutger ten Velde

Daniel Andrejew wechselt zur neuen Saison 2017/18 vom TSV Bayer Dormagen zum Wilhelmshavener HV

WHV darf in die „Nordfrost“ zurück

Gute Nachrichten gab es heute für den WHV von der Stadt Wilhelmshaven: Referatsleiter Carsten Feist teilte dem Verein mit, dass die Zweitliga-Handballer schon in Kürze wieder in ihrem „Wohnzimmer“ Nordfrost-Arena trainieren können. „Ab dem 24. Mai steht uns die Halle wieder für den Trainingsbetrieb zur Verfügung“, sagt WHV-Manager Dieter Koopmann. „Im Hinblick auf das wichtige Heimspiel am 27. Mai gegen Friesenheim ist das eine gute Nachricht für Mannschaft und Trainer.“

Seit Anfang April läuft der 2. Sanierungs-Abschnitt der Nordfrost-Arena. Dabei waren bei Arbeiten am Hallendach unlängst Probleme aufgetreten, die mehrfach Wassereinbrüche zur Folge hatten. Dadurch standen auch die WHV-Heimspiele gegen Emsdetten und Aue lange Zeit auf der Kippe. Da die Arena seitdem für den Trainingsbetrieb gesperrt ist, trainieren Christian Köhrmann und seine Jungs bereits seit einigen Wochen in der Nogathalle im Stadtnorden. Koopmann: „Das Dach ist inzwischen wieder abgedichtet worden, so dass unsere Heimspiele gegen Friesenheim und am 10. Juni gegen Neuhausen wie geplant stattfinden können.“

In diesem Zusammenhang weisen die WHV-Verantwortlichen schon jetzt darauf hin, dass das Saisonfinale gegen Neuhausen am Sonnabend, 10. Juni, bereits um 18 Uhr angepfiffen wird. Das Friesenheim-Spiel am Sonnabend, 27. Mai, findet wie üblich um 19.30 Uhr statt. Karten für beide Spiele sind in der WHV-Geschäftsstelle erhältlich. Koopmann: „Wir hoffen, dass möglichst viele Fans unsere Jungs beim Kampf um den Klassenerhalt unterstützen werden.“

WHV-Restprogramm im Überblick:

Sonntag, 21. Mai 16.30 Uhr HC Empor Rostock – WHV
Sonnabend, 27. Mai 19.30 Uhr WHV – TSG Lu-Friesenheim
Freitag, 2. Juni 19.30 Uhr TuSEM Essen – WHV
Sonnabend, 10. Juni 18.00 Uhr WHV – TV Neuhausen

Auswärtssieg knapp verpasst

In der ausverkauften Halle am Stadtgarten in Saarlouis sahen knapp 1400 Zuschauer eine ausgeglichene erste Spielhälfte. Der WHV legte zwar stets ein oder zwei Tore vor, konnte die Gastgeber aber nicht abschütteln. Da Lukas Kalafut im linken Rückraum einen gebrauchten Tag erwischt hatte, rückte der starke Tobias Schwolow (am Ende 10 Feldtore) früh auf die halblinke Position – für ihn führte Matej Kozul die Regie.

Nach dem Wechsel die stärkste Phase der Jadestädter: Nach Toren von Steffen Köhler und Lukas Mertens lagen die Gäste nach 40 Minuten erstmals mit vier Toren vorne (20:16), wenig später erhöhte Schwolow gar auf 22:17 (42.). Auch eingangs der Schlussphase lag die Köhrmann-Sieben noch mit drei Treffern in Front (26:23, 52.) – zum Auswärtssieg sollte es aber trotzdem nicht reichen.

Zweieinhalb Minuten vor dem Abpfiff gelang Kay Smits das letzte WHV-Tor an diesem Abend. Es folgten zu frühe Torabschlüsse, Saarlouis nutzte die Ballgewinne und kam im Umschaltspiel noch zum 29:29-Ausgleich. Alle drei Tore gingen auf das Konto von Jonas Faulenbach. „Wir haben das Spiel im Griff und beim 29:26 die Chance, alles klar zu machen“, ärgerte sich Köhrmann. „In unserer Situation ist ein Punkt sicher auch nicht schlecht. Trotzdem überwiegt natürlich die Enttäuschung, weil wir verdammt nah dran waren.“

HG Saarlouis – Wilhelmshavener HV 29:29 (14:16)
HG: Jonczyk (12 Paraden), Schulz (n.e.); Weissgerber 8/1, Faulenbach 6, Müller 5, Engels 4, Meoki-Etxebeste 3, Kessler 1, Walz 1, Schulz 1, Polydore, Murawski, Leist, Walz
WHV: Weiner (1. – 49., 51.-60./13), Lüpke (49. – 51.); Schwolow 10, Vorontsov 8, Smits 5/2, Mertens 3, S. Köhler 2, Kozul 1, Kalafut, Postel, Maas, Schweigart, J. Köhler
Schiedsrichter: Linker/Schmidt (Herne)
Zuschauer:1390
Strafwürfe: 2/1 – 3/2
Strafminuten: 10 – 6

 

Köhrmann: „Wir sind gut vorbereitet“

„Das spielfreie Wochenende hat uns gut getan“, sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann vor dem Saisonendspurt. „Die Spieler sind seit Monaten hoch belastet, da kommt so eine Pause gerade recht. Wir haben die Zeit genutzt, um zu regenerieren und die Akkus wieder aufzuladen. Beides ist gelungen – wir gehen gut vorbereitet in diese Partie.“

Da beide Mannschaften mitten im Abstiegskampf stecken, könnte der Ausgang der Partie durchaus richtungsweisenden Charakter haben – gleiches gilt für weitere Duelle der direkten Konkurrenz wie zum Beispiel Ferndorf gegen Essen oder Konstanz gegen Hamm. Für WHV-Trainer Christian Köhrmann ist das alles allerdings zweitrangig. „Spiele der Konkurrenz interessieren mich nicht. Wir schauen weiter nur auf uns. Wenn wir unsere Spiele gewinnen, steigen wir auch nicht ab.“

Die Gastgeber haben ihre letzten fünf Heimspiele gewonnen und brennen sicherlich darauf, die kleine Negativserie gegen den WHV zu beenden. Genau das wollen die Jadestädter unbedingt verhindern und mit einem Sieg in der Tabelle am Gegner vorbeiziehen. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten und Torhüter Markus Bokesch stehen Köhrmann morgen alle Akteure seines Kaders zur Verfügung. 

 

Nächster Schritt Richtung Klassenerhalt

Handball-Zweitligist Wilhelmshavener HV hält weiter Kurs in Richtung Klassenerhalt: Nach den zwei Niederlagen am vergangenen Doppelspieltag setzten sich die Jadestädter am Sonnabend in der Nordfrost-Arena am Ende deutlich mit 33:27 (17:11) Toren gegen den EHV Aue durch. Ein wichtiger Sieg, weil auch alle Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gepunktet haben. Als Ligavierzehnter haben die Jadestädter weiter nur einen Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Großen Anteil am Heimerfolg über die Thüringer hatten die WHV-Torleute Adam Weiner (12 Paraden) und Frederick Lüpke (5), die vor allem dann zur Stelle waren, als die am dringendsten gebraucht wurden. Mitte der zweiten Halbzeit – Aue hatte einen zwischenzeitlichen Sechstore-Rückstand auf einen Treffer verkürzt – brachte Lüpke sein Team wieder auf Kurs. Tobias Schwolow, Lukas Mertens und Kay Smits trafen im Gegenzug zur 25:21-Führung des WHV. Damit war die Gegenwehr der Sachsen an diesem Abend vor rund 1600 Zuschauern in der Nordfrost-Arena endgültig gebrochen.

„Das war wichtig fürs Selbstbewusstsein“, sagte der  starke Evgeny Vorontsov (8 Treffer) nach dem Abpfiff und mit Blick auf die fünf noch spielenden Begegnungen. Trainer Christian Köhrmann zeigte sich nicht nur mit der Leistung seines Teams, sondern auch mit der Unterstützung von den Rängen einverstanden: „Uns war klar, dass wir hier gegen Aue nicht einfach durchmarschieren können“, sagte der WHV-Coach. „Als die Mannschaft Unterstützung von außen brauchte, waren unsere Fans da. Nur mit diesem Publikum im Rücken ist so ein Sieg überhaupt möglich.“

W’havener HV – EHV Aue 33:27 (17:11)
WHV: Weiner (1. – 43./12 Paraden), Lüpke (44. – 60./5); Smits 9/3, Vorontsov 8, Schwolow 5, Mertens 4, Kalafut 4, Postel 1, Köhler 1, Kozul 1, Maas, Schweigart.
Aue: Töpfer (1. – 10., 50. – 60./4), Wetzel (11. – 49./3); Runarsson 7/1, Jungemann 5, Remke 4, Roch 4, Pechstein 3, Sigtryggsson 2, Mägi 1, Paraschiv 1, Ebert, Faith, Gunnarsson, Bornhorn.
Schiedsrichter: Fratczak/Ribeiro
Zuschauer: 1628
Siebenmeter: 3/3 – 5/1
Strafminuten: 4 – 4

Smits lässt WHV-Fans jubeln

Was für eine emotionale Achterbahnfahrt in der Nordfrost-Arena: Nach starker erster Hälfte (17:12) verloren die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV im Heimspiel gegen den Ligazweiten TV Hüttenberg nach der Pause den Faden und gerieten in der Schlussphase mit 25:27 Toren ins Hintertreffen. Dass die Jadestädter am Ende trotzdem jubeln durften und zwei eminent wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfuhren, lag an Kay Smits, der fünf Sekunden vor dem Anpfiff den 28:27-Siegtreffer für den WHV erzielte.

„Das war eine echte Achterbahnfahrt und absolut nichts für schwache Nerven“, fasste WHV-Trainer Christian Köhrmann den achten Heimsieg in Folge zusammen. „Um so ein Spiel am Ende dann trotzdem zu gewinnen, muss alles zusammenpassen. Und das ist – trotz der vielen technische Fehler in der Schlussphase – heute auch passiert.“

Zum Spiel: Vor rund 1600 Zuschauern legte der WV nach ausgeglichener Anfangsphase ein paar Tore vor. Keeper Markus Bokesch (18 Paraden) hatte maßgeblichen Anteil an der beruhigenden 17:12-Pausenführung seiner Mannschaft. Entschieden war damit aber noch lange nichts: Hüttenberg übernahm nach dem Wechsel die Regie und warf sich schnell auf 17:18 heran (38.).

Als die Gäste beim 23:24 (53.) erstmals in Führung gingen und wenig später sogar mit zwei Toren vorne lagen (25:27/58.), schien der Aufstiegskandidat aus Hessen die deutlich besseren Karten zu haben. Der WHV schlug aber noch einmal zurück: Lukas Mertens und Kay Smits sorgten für den 27:27-Ausgleich, ehe Smits seinem Team fünf Sekunden vor Schluss mit seinem achten Tor an diesem Abend den 28:27-Sieg bescherte. Durch den doppelten Punktgewinn kletterten die Jadestädter in der Tabelle wieder auf Rang elf – am kommenden Sonnabend tritt die Köhrmann-Sieben zum Bezirksderby bei der HSG Nordhorn-Lingen (8.) an.

WHV: Bokesch (1.-60./18 Paraden), Weiner (bei einem Siebenmeter), Lüpke;  Smits 8/6, Schwolow 6, Mertens 6, Kalafut 4, Vorotnsov 3, Postel 1, S. Köhler, Maas, Schweigart, Groß, Lehmann
TVH: Ritschel (1.-21. und 31.-60./7), Schomburg (22.-30. und bei einem Siebenmeter); Stefan 7, Johannsson 5, Mappes 5/3, Lambrecht 4, Fernandes 2, Roth 2,Wernig 1, Rompf, Semmelroth, Zörb, Panther, Kraushaar
Schiedsrichter: Karamuk/Seliger (Berlin)
Zuschauer: 1566
Strafwürfe: 6/5 – 5/3
Strafminuten: 10- 8

WHV braucht Unterstützung

Vier starke Aufsteiger sorgen in der 2. Handball-Bundesliga seit Beginn der Saison 2016/17 für kräftig Wirbel. Das gilt vor allem für den stärksten der vier Liganeulinge: Der TV Hüttenberg rangiert derzeit auf Platz zwei und hegt vor dem heutigen Gastspiel beim Wilhelmshavener HV (Anpfiff 20 Uhr, Nordfrost-Arena) berechtigte Aufstiegsambitionen. Anders die Situationen bei den Jadestädter: Nach der knappen Niederlage in Konstanz ist der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz wieder auf zwei Zähler geschrumpft. „Keine Frage, wir brauchen die zwei Punkte gegen Hüttenberg dringend“, sagt WHV-Manager Dieter Koopmann. „Damit das gelingt, brauchen wir aber auch die Unterstützung von den Rängen. Die Nordfrost-Arena muss heute Abend brennen.“

 

Trainer Christian Köhrmann hat sein Team gut auf den Gast aus Hessen eingestellt. Im Zentrum der Vorbereitung stand die offensive 3:2:1-Abwehr der Hüttenberger, die dem WHV schon bei der knappen 26:27-Hinspielniederlage Probleme bereitet hatte. Köhrmann: „Wir brauchen Geduld und müssen den Gegner ständig in Bewegung halten, um entsprechende Lücken zu reißen.“ Mit Ausnahme von Janik Köhler (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und den langzeitverletzten Rene Drechsler und Moritz Barkow, kann der WHV-Coach auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

 

Im Vergleich zum Auftritt in Konstant müssen sich die Jadestädter vor allem in der Abwehr steigern. „34 Gegentore waren viel zu viel“, hatte Köhrmann schon direkt nach der knappen Auswärtspleite beim Aufsteiger gesagt. „Deshalb haben wir auch eine Extraschicht Abwehrarbeit eingelegt, um die Abläufe wieder besser abzustimmen und die Automatismen zu schärfen. Die letzten Siege haben wir uns allesamt in der Abwehr erarbeitet. Und genau da werden wir auch heute Abend wieder den Hebel ansetzen!“

 

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