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Erster Sieg für den WHV

In Vorbereitung auf den Start in die 3. Liga Nordwest haben die Handballer des Wilhelmshavener HV am Freitag ihren ersten  Testspielsieg gefeiert: Gegen den niederländischen Erstligisten Hurry Up Zwartemeer setzten sich die Jadestädter nach dreimal 20 Minuten mit 28:23 Toren durch. Neben Torhüter Primoz Prost, der im ersten Drittel zehn Würfe (darunter zwei 7m) parierte, überzeugte auch Yannick Pust als siebenfacher Torschütze.

Trotzdem war Trainer Christian Köhrmann mit dem Auftritt seines Teams in der Nordfrost-Arena nicht restlos zufrieden. Vor allem im letzten Drittel gab es Anlass zu Kritik. „Wir haben hinten geschlafen und vorne einfach zu viele Fehler gemacht“, bemängelte der WHV-Coach. „In der aktuellen Phase der Vorbereitung darf das hier und da noch vorkommen. Aber wir müssen uns mehr konzentrieren und die Fehler auf ein Minimum reduzieren.“

Zwei Drittel lang hatte der WHV die Niederländer im Griff. Dank der Prost-Paraden hieß es schnell 9:4 für die Jadestädter, die auch nach der ersten Pause (12:5) weiter am Drücker blieben und Durchgang zwei mit 11:8 Toren für sich entschieden. Am Ende ging dem kleinen Kader dann auch etwas die Luft aus. Neben Neuzugang Tim Rozman, der erst am Donnerstag von der Junioren-WM aus Spanien eingeflogen war, musste Köhrmann auch auf die angeschlagenen Stammkräfte Miladin Kozlina, Bartosz Konitz und Rene Drechsler verzichten.

Wilhelmshavener HV – Hurry Up Zwartemeer 28:23 (12:5, 11:8, 5:10)
WHV: Prost (1.-20./10 Paraden), Grunz (ab 20./5), Stasch (ab 40./4); Pust 7, Maas 4, Vorontsov 4/1, Ten Velde 4/2,
Schauer 3, Schwolow 3, Postel 2, Sabljic 1.

Erster Test in Wilhelmshaven

Lange Zeit wurden die Fans auf die Folter gespannt – morgen Abend stellen sich die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener HV zum ersten Mal nach der Sommerpause dem heimischen Publikum vor: Zu Gast in der Nordfrost-Arena ist der niederländische Erstligist Hurry Up Zwartemeer. Beginn des Testspiels ist am Freitag um 20 Uhr, Erwachsene zahlen 5 Euro – Jugendliche sind für 3 Euro dabei.

Seit dem 15. Juli bereiten sich Trainer Christian Köhrmann und sein Team auf die Saison in der 3. Liga Nord-West vor. Leistungsdiagnose in den Niederlanden und ein Trainingslager in Schweden standen bereits auf dem Plan. Genau wie die Testpartien gegen Zweitligist TV Emsdetten (28:28) und den schwedischen Erstligisten Lugi Lund (26:28.). „Wir haben in  den letzten Tagen natürlich primär im athletischen Bereich gearbeitet“, sagt Köhrmann. „Aber auch taktische Einheiten mit Ball standen auf dem Programm. Viele Abläufe funktionieren bereits recht ordentlich. Aber man darf nicht vergessen, dass wir erst seit rund zwei Wochen wieder unterwegs sind und noch jede Menge Arbeit vor uns haben.“

Personell werden die Jadestädter erst am Samstag wieder komplett sein: Dann wird der slowenische U21-Nationalspieler Tim Rozman seine Arbeit beim Drittligisten aufnehmen, nachdem der Linkshänder bei der WM in Spanien einige Akzente setzen konnte – zuletzt aber krankheitsbedingt nicht mehr auf dem Feld stand. Für ihn kommt der morgige Test gegen die Niederländer aber noch zu früh. Sebastian Maas hat seine Blessur hingegen auskuriert und wird gegen Zwartemeer definitiv wieder zur Verfügung stehen. Erste „Gehversuche“ nach überstandener Bänderverletzung wird Köhrmann auch Linkshänder Rene Drechsler zugestehen. Drechsler hatte sich im ersten Training am Sprunggelenk verletzt und trainierte in den letzten Tagen individuell.

Auf ihr Debüt in der Nordfrost-Arena freuen sich die Neuzugänge Primoz Prost, Levin Stasch (beide Tor) und Kreisläufer Stanko Sabljic. Köhrmann: „Wir wollen uns gegen Zwartemeer ordentlich präsentieren und spielerisch sowie taktisch den nächsten Schritt machen.“


Weitere Termin im Überblick
9. August: Benefizspiel gegen HSG Nordhorn-Lingen (19 Uhr, in Friedeburg)
10. August: Testspiel beim VfL Lübeck-Schwartau
17./18. August: 1. Runde DHB-Pokal in Wermelskirchen – Bergische Panther vs. WHV (mögliches Finale am Sonntag)
Dienstag, 20. August: Saisoneröffnung gegen KS Vive Kielce (20 Uhr, Nordfrost-Arena)
Freitag, 23. August: Saisonstart 3. Liga Nord-West WHV vs. Longericher SC Köln (20 Uhr, Nordfrost-Arena)

Saisoneröffnung gegen Kielce

Drei Tage vor dem ersten Punktspiel gegen den Longericher SC (Freitag, 23. August, 20 Uhr, Nordfrost-Arena) hält Handball-Drittligist Wilhelmshavener HV für seine Fans einen besonderen Leckerbissen bereit: Mit einem Testspiel gegen den polnischen Serienmeister KS Vive Kielce werden die Jadestädter die Saison 2919/20 offiziell eröffnen. Die Partie findet am Dienstag, 20. August, um 20 Uhr in der Nordfrost-Arena statt. Karten zu regulären Punktspielpreisen sind ab sofort in der WHV-Geschäftsstelle am Bismarckplatz erhätlich.

„Wir freuen uns, dass wir unseren Fans kurz vor dem Saisonauftakt dieses Highlight anbieten können“, sagt WHV-Manager Dieter Koopmann. „Wir sind immer noch glänzend vernetzt und stolz darauf, dass uns der Coup mit Kielce gelungen ist. Ein Spiel gegen ein Spitzenteam von dieser Qualität sollten sich unsere Anhänger auf keinen Fall entgehen lassen. Wir werden die Gelegenheit nutzen, unsere neue Mannschaft zu diesem Anlass offiziell zu präsentieren und die neue Saison damit standesgemäß einzuläuten.“

Die Polen, die vom ehemaligen spanischen Welthandballer Talant Duschebajew trainiert werden, sind seit 2012 ununterbrochen Landesmeister und krönten ihre rasante sportliche Entwicklung der letzten Jahre mit dem Gewinn der Champions-League 2016. In diesem Jahr landete Kielce beim Final-4-Turnier in Köln auf Rang vier. Zum hochkarätig besetzten Kader gehört seit einigen Wochen auch der deutsche Nationaltorhüter Andreas Wolff. Außerdem dabei: Die Duschebajew-Söhne Daniel und Alex, der kroatische Nationalspieler Igor Karacic und der französische Kreisläufer Romaric Guillo.

Pokalturnier in Wermelskirchen

Handball-Drittligist Wilhelmshavener HV trifft in der 1. Runde des DHB-Pokals auf die Bergischen Panther aus Wermelskirchen, die gleichzeitig Gastgeber des Erstrunden-Turniers sind. Das ergab die Ausosung in Düsseldorf. Der Sieger der Partie trifft im Finale auf den Gewinner der Begegnung Eintracht Hildesheim gegen den Bundesligisten TBV Lemgo. Gespielt wird am Wochenende 17./18. August.

Am Samstag, 17. August, um 16 Uhr spielt der WHV gegen die Gastgeber, die ebenfalls der 3. Liga Nord-West angehören – im Anschluss ab 18.30 Uhr ermitteln der TBV Lemgo und Drittligist Eintracht Hildesheim den zweiten Finalisten. Das Endspiel ist für Sonntag, 18. August, um 16 Uhr vorgesehen. Nur der Sieger zieht in die 2. Runde des DHB-Pokals ein.

Versuche der Jadestädter, mit den Panthern das Heimrecht zu tauschen und die 1. Runde in der Nordfrost-Arena auszutragen, blieben ohne Erfolg. „Wir haben sofort den Hörer in die Hand genommen, um die Verantwortlichen von den Vorzügen eines Turniers in  Wilhelmshaven zu überzeugen“, sagt Manager Dieter Koopmann. „Leider ohne Erfolg.“ Sportlich wollen die Tobias Schwolow & Co. die Herausforderung auf jeden Fall annehmen. „Ich glaube, dass der Erstligist in dieser Gruppe nicht so klar favorisiert ist, wie in den anderen Gruppen“, so Koopmann weiter. „Das werden interessante Spiele. Bin gespannt, wer am Ende ins Achtelfinale einzieht.“  

Pokal kompakt
Samstag, 17. August
16 Uhr: HSG Bergische Panther – W’havener HV
18.30 Uhr: Eintracht Hildesheim – TBV Lemgo

Sonntag, 18. August
16 Uhr: Endspiel der beiden Sieger
(alle Spiele finden in Wermelskirchen statt)

Die Turniere im Überblick

Gruppe Nord
Turnier in Lübeck
Mecklenburger Stiere Schwerin – SG Flensburg-Handewitt
VfL Gummersbach – VfL Lübeck-Schwartau

Turnier in Habenhausen
TuSEM Essen – 1. VfL Potsdam
TSV Hannover-Burgdorf – ATSV Habenhausen

Turnier in Wermelskirchen
HSG Bergische Panther – Wilhelmshavener HV
Eintracht Hildesheim – TBV Lemgo Lippe

Turnier in Minden
TSV GWD Minden – ASV Hamm-Westfalen
HC Empor Rostock – Oranienburger HC

Turnier in Nordhorn
TSV Altenholz – SC DHfK Leipzig
HSG Nordhorn-Lingen – SG Schalksmühle-Halver Dragons

Turnier in Baunatal
THW Kiel – GSV Eintracht Baunatal
TV Emsdetten – Dessau-Rosslauer HV

Turnier in Northeim
SC Magdeburg – Northeimer HC
VfL Eintracht Hagen – HSV Hamburg

Turnier in Spenge
HSG Krefeld – Füchse Berlin
TuS N-Lübbecke – TuS Spenge

WHV geht neue Wege

Leistungsdiagnose in Sittard – Trainingslager in Lund: Die Handballer des Wilhelmshavener HV wollen auf neuen Wegen und so schnell wie möglich wieder zurück in die 2. Bundesliga und haben in die Saisonvorbereitung, die am kommenden Montag (15. Juli) beginnt, ganz bewusst den ein oder anderen „Tapetenwechsel“ eingebaut. „Nach gefühlten zehn Jahren absolvieren wir mal wieder ein Trainingslager im Ausland“, freut sich Trainer Christian Köhrmann. „Das wird der Mannschaft nicht nur sportlich gut tun.“

Los geht es am kommenden Montag aber mit einem Abstecher in die Niederlande: Bei „Total Movement“ in Sittard steht die erste Leistungsdiagnose auf dem Programm. Maja Ivanovic und Tanja Sarenac werden den WHV-Kader auf Herz und Nieren und testen – und  Köhrmann danach mit vielen wichtigen Erkenntnissen versorgen. „Es geht nicht nur um Muskeln, sondern um den gesamten Körper“, sagt der WHV-Trainer. „Alle Spieler müssen einen Schritt nach vorne machen, vor allem in puncto Athletik. Dieses Trainingscamp ist ein wichtiger Baustein.“

Ende des Monats (25. bis 28. Juli) schlagen die Jadestädter ihre Zelte im schwedischen Lund (in der Nähe von Malmö) zum Trainingslager auf. „Mein Bruder Mirko hat die Kontakte hergestellt“, erklärt WHV-Mit-Geschäftsführer Maik Menninga. „Er hat dort lange gearbeitet und uns einige Türen geöffnet. Das wird ein tolles Erlebnis für das gesamte Team.“ Der erste Auftritt in der Nordfrost-Arena ist für Freitag, 2, August, geplant – so lange werden sich die WHV-Fans noch gedulden müssen. Im Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten Hurry Up Zwartemeer können sich die Zuschauer dann persönlich von der Qualität der neuen WHV-Mannschaft überzeugen.

Apropos neue Wege: Auch der Saisonstart in die 3. Liga Nord-West in für die Jadestädter mit einem Novum verbunden. Das erste Heimspiel gegen den Longericher SC Köln findet nicht wie üblich am Samstag, sondern bereits am Freitag, 23. August, statt. Anwurf in der Nordfrost-Arena ist um 20 Uhr.

Termine der Saisonvorbereitung
15. – 17. Juli: Trainingsauftakt und Leistungsdiagnose bei „Total Movement“ im niederländischen Sittard
19. Juli: Testspiel beim TV Emsdetten
25. – 18. Juli: Trainingslager in Lund (Schweden) u.a. mit Testspiel gegen Lugi HF Lund
2. August: Testspiel gegen Hurry Up Zwartemeer (19 Uhr, Nordfrost-Arena)
9. August: Benefizspiel gegen HSG Nordhorn-Lingen (19 Uhr, in Friedeburg)
10. August: Testspiel beim VfL Lübeck-Schwartau
17./18. August: 1. Runde DHB-Pokal in Wermelskirchen – Bergische Panther vs. WHV (mögliches Finale am Sonntag)
Freitag, 23. August: Saisonstart 3. Liga Nord-West WHV vs. Longericher SC Köln (20 Uhr, Nordfrost-Arena)

– Weitere Testspiele kurzfristig möglich –

Sabljic komplettiert Kader

Mit einem weiteren hochkarätigen Neuzugang aus Kroatien schließt der Wilhelmshavener HV die noch vakante Position am Kreis. Der 31-jährige Stanko Sabljic gilt trotz seiner Körpergröße von 2,02 Meter als extrem athletischer Spieler, der auf eine große internationale Erfahrung und viel Spielpraxis zurückblicken kann.

Für den Bergischen HC und für den HC Erlangen spielte Stanko Sabljic bereits in der ersten Handballbundesliga und wechselte dann zum Spitzenclub und Champions League Teilnehmer RK Zagreb, mit dem er 2016 den Pokal und die Meisterschaft in Kroatien gewinnen konnte. Ebenso kann Stanko Sabljic auf viele internationale Einsätze in der EHF Champions League und im EHF-Cup zurückblicken. Nach seiner Rückkehr 2018 nach Deutschland schloss er sich dem ASV Hamm an und sammelte danach weitere Erfahrungen bei der Eintracht aus Hagen und zuletzt beim Vizemeister der 3.Liga West der SG Schalksmühle-Halver.

Sabljic kann in der Abwehr als Organisator sowohl im Zentrum als auch auf der Spitze eingesetzt werden und soll zusammen mit Miladin Kozlina und Torhüter Primoz Prost die Abwehr des Wilhelmshavener HV stärken und stabilisieren . Vor dem gegnerischen Tor gilt Sabljic, der fließend die deutsche Sprache spricht, zudem als extrem effizient im Abschluss und arbeitet auch hervorragend für seine Mitspieler. Zusammen mit Duncan Postel soll Sabljic in den kommenden zwei Jahren das Duo am Kreis beim Wilhelmshavener HV bilden.

Damit setzt der Wilhelmshavener HV auch auf der Kreisposition mit der Neuverpflichtung auf einen jungen talentierten Spieler mit Duncan Postel und einen Spieler mit viel Erfahrung. Beide Spieler sind völlig unterschiedliche Kreisläufertypen, die im Kampf um die Rückkehr in die 2.Bundesliga dringend benötigt werden. Die Verantwortlichen des Wilhelmshavener HV erwähnen hierbei besonders den Charakter von Stanko Sabljic. Ein offener Typ, der viel Erfahrung an die jungen Spieler weitergeben wird, der den Handball lebt und menschlich wunderbar in die Struktur der Mannschaft passt.

WHV im Nordwesten

Nord, Süd, Ost und West – so hießen bislang die Staffelbezeichnungen der 3. Ligen. In diesem Sommer aber gehen die Verantwortlichen beim DHB neue Wege: Um Fahrstrecken zu optimieren und viele Lokalderbys zu ermöglichen, wurden die Staffelbezeichnungen kurzerhand angepasst. Der WHV wird demnach in der Nord-West-Staffel angreifen und dabei unter anderem auf Aufsteiger OHV Aurich treffen.

In Dortmund wurden die 64 Drittligisten von der Spielommission jetzt auf die vier Staffeln verteilt. Dabei landete der Wilhelmshavener HV in der „neuen“ Nord-West-Staffel – gemeinsam mit den Zweitliga-Absteigern Eintracht Hagen und Neuss/Düsseldorf (bislang Rhein Vikings) sowie Aufsteiger OHV Aurich. Der ersten Spieltag ist für das Wochenende 24./25. August vorgesehen, eine Woche vorher wird in die 1. Runde im DHB-Pokal ausgetragen, die am Dienstag ausgelost wird.

Nach Saisonende steigen die vier Staffelmeister nicht automatisch in die 2. Bundesliga auf. In einer Relegation spielen die vier Meister zwei direkte Aufsteiger aus. Eine weitere Mannschaft bekommt dann noch die Chance, sich den Platz im sportlichen Vergleich mit dem Tabellen-16. der 2.Liga zu sichern. Die drei Letztplatzierten jeder Staffel steigen in die Oberligen ab.

Alle Staffeln im Überblick
Nord-West: Ahlener SG, SG Menden Sauerland Wölfe, VfL Gummersbach II, TuS Volmetal, Longericher SC Köln, Leichlinger TV, Team HandbALL Lippe II, GWD Minden II, HSG Bergische Panther, SGSH Dragons, TuS Spenge, HSG Neuss/Düsseldorf, Wilhelmshavener HV, VfL Eintracht Hagen, OHV Aurich, LIT Tribe Germania.

Nord-Ost: TSV Altenholz, Oranienburger HC, 1. VfL Potsdam, Mecklenburger Stiere Schwerin, HSV Hannover, HC Empor Rostock, TSV Burgdorf II, Handball Hannover-Burgwedel, SV Anhalt Bernburg, SC Magdeburg II, HSG Ostsee N/G, Füchse Berlin Reinickendorf II, Eintracht Hildesheim, Dessau-Roßlauer HV, TuS Vinnhorst, HG Hamburg Barmbek.

Mitte: TV Gelnhausen, HSG Bieberau-Modau, HSG Hanau, HSG Rodgau Nieder-Roden, TV Germania Großsachsen, SG Leutershausen, GSV Eintracht Baunatal, SG 1887 Nußloch, HG Oftersheim/Schwetzingen, HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II, SC DHfK Leipzig II, Northeimer HC, TV Großwallstadt, HSC Bad Neustadt, TV Kirchzell, HC Elbflorenz II.

Süd: HC Erlangen II, TuS 04 KL-Dansenberg, HC Oppenweiler/Backnang, HBW Balingen-Weilstetten II, TuS Fürstenfeldbruck, TSG Haßloch, SV Salamander Kornwestheim, TSB Heilbronn-Horkheim Handball, Rhein-Neckar Löwen II, TGS Pforzheim, VfL Pfullingen, TV Willstätt, HG Saarlouis, TSV Blaustein, TV Plochingen, TV Hochdorf.

Rozman und Statsch kommen

Jetzt fehlt nur noch ein weiterer Kreisläufer: Der Kader des Wilhelmshavener HV für den Neustart in der 3. Liga steht. Tobias Schwolow (bis Juni 2022) sowie Sebastian Maas und Miladin Kozlina (beide bis Junhe 2021) haben ihre Verträge und drei bzw. zwei Jahre verlängert. Außerdem gaben die Verantwortlichen um Manager Dieter Koopmann jetzt die Verpflichtung von Linkshänder Tim Rozman (HBW Balingen-Weilstetten) und Torhüter Levin Stasch (SG VTB/Altjührden) bekannt.

„Mosaiksteine auf dem Weg zurück in die 2. Bundesliga“, kommentierte Koopmann die Personalentscheidungen in diesen Tagen. Abgeschlossen sind die Planungen damit aber noch nicht: „Ein Kreisläufer, der auch in der Lage ist, im Innenblock zu decken, wird noch kommen“, kündigt der Manager an. Zu den Neuen: Genau wie Angelo Grunz, Kuno Schauer und Yannick Pust stammt auch der 20 jährige Slowene Tim Rozman aus der Handball-Akademie der Berlier Füchse. Nach einem Gastspiel beim slowenischen Topclub Trimo Trebnje zog es den Linkshänder 2018 zu HBW Balingen-Weilstetten. Koopmann: „Tim ist sowohl im Angriff als auch in der Abwehr variabel einsetzbar – soll aber primär im rechten Rückraum für Entlastung sorgen.“

Rückkehrer Levin Stasch, der das Handballspielen bei der JSG (früher HSG) Wilhelmshaven erlernt hat, ergänzt den Kader auf der Torhüterposition. 2014 war der gebürtige Wilhelmshavener zum Nachbarn HSG Varel (heute SG VTB/Altjührden) gewechselt und hatte großen Anteil am Vareler Aufstieg in die 3. Liga. Koopmann: „Levin wird die erste Mannschaft unterstützen und in unserer Zweiten eine wichtige Rolle übernehmen.“

Angebote gab es einige, doch Tobias Schwolow – bester Feldtorschütze der vergangenen Zweitliga-Saison- bleibt dem WHV treu und verlängerte seinen Vertrag beim Drittligisten um drei weitere Jahre bis Juni 2022. Seit seinem Wechsel an die Jade im Jahr 2013 hat sich Schwolow zu einem absoluten Leistungsträger und Publikumsliebling entwickelt. Anfragen aus seiner slowenischen Heimat schlug auch Abwehrchef Miladin Kozlina aus. „Wir wollen hier langfristig etwas aufbauen und freue mich darauf, den Verein dabie zu unterstützen“, sagte der frühere Nationalspieler bei seiner Vertragsverländerung bis Juni 2021. Mindestens so lange wird auch Sebastian Maas den Jadestädtern erhalten bleiben. Der dienstälteste WHVer hat seinen Vertrag ebenfalls um zwei Jahre verlängert und geht damit in Kürze in die Vorbereitung auf seine inzwischen zwölfte WHV-Saison.

Kader im Überblick
Tor: Primoz Prost, Angelo Grunz, Levin Stasch
Rückraum: Tobias Schwolow, Bartosz Konitz, Rene Drechsler, Tim Rozman, Kuno Schauer, Miladin Kozlina
Außen links: Rutger ten Velde, Sebastian Maas
Außen rechts: Evgeny Vorontsov, Yannick Pust
Kreis: Duncan Postel

Zugänge: Primoz Prost (Frisch Auf Göppingen), Tim Rozman (HBW Balingen-Weilstetten), Levin Stasch (SG VTB/Altjührden)

Abgänge: Dennis Doden (Ziel unbekannt), Frederick Lüpke (OHV Aurich), Janik Köhler (TV Cloppenburg), Daniel Andrejew (Brest Meschkow/BLR), Matej Kozul (Ko-Trainer/Trainer 2. Mannschaft), Fabrice Lehmann (2. Mannschaft), Miro Schluroff (Füchse Berlin)

Kader nimmt Formen an

Für den geplanten Neustart in der 3. Liga können die Handballer des Wilhelmshavener HV auch auf bewährte Kräfte setzen: Wie die Verantwortlichen jetzt bekanntgaben, haben sowohl die Niederländer Rutger ten Velde und Duncan Postel als auch die Berliner Kuno Schauer, Yannick Pust und Angelo Grunz ihre Verträge beim WHV verlängert bzw. an die neue Spielklasse angepasst.

Wie Geschäftsführer Florian Schulz mitteilte, haben Duncan Postel und Rutger ten Velde ihre Verträge um jeweils zwei weitere Jahre bis Juni 2021 verlängert. Mindestens genauso lange wird auch die „Berlin-Connection“ – Kuno Schauer, Yannick Pust und Angelo Grunz den Jadestädtern erhalten bleiben. Während Pust und Schauer ihre Kontrakte jeweils verlängerten, wurde der Vertrag von Torhüter Grunz „angepasst“ – sein Arbeitspapier galt bislang nur für die 2. Liga.

„Wir freuen uns, dass die Spieler den Weg des Vereins mitgehen und dabei helfen wollen, den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga zu realisieren“, sagt Schulz. „Alle Spieler sind hoch talentiert und passen sehr gut ins sportliche Konzept.“ Als einziger Neuzugang steht bislang Torhüter Primoz Prost vom Bundesligisten Frisch Auf Göppingen fest. Weitere Personalien will den Verein in Kürze bekannt geben

Spektakel zum Abschied

Mit einem spektakulären Spiel haben sich die Handballer des Wilhelmshavener HV nicht nur von den eigenen Fans, sondern vorerst auch aus der 2. Bundesliga verabschiedet. Gegen Vizemeister und Erstliga-Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen feierten die Jadestädter am Samstag einen knappen 31:30 (18:14)-Derbyerfolg. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff traf Fabrice Lehmann von Rechtsaußen zum letztlich verdienten Sieg.

Gefeiert wurde der Sieg im letzten Saisonspiel aber nur kurz, denn das ganz große Ziel haben die Jadestädter verpasst: Verbissen haben Tobias Schwolow & Co. in den vergangenen Wochen und Monaten um den Klassenerhalt gekämpft – diesen jedoch um einen Punkt verpasst. „Die Enttäuschung darüber ist natürlich riesig“, sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann. „Trotzdem ein großes Lob an meine Mannschaft, die sich trotz aller Rückschläge nie aufgegeben hat.“

Spektakulär vor allem die Schlussphase der ersten Halbzeit, als Yannick Pust zunächst einen Alleingang erfolgreich abschloss und kurz darauf einen tollen Doppel-Kempa über Bartosz Konitz und Rutger ten Velde im Nordhorner Tor versenkte. Für die 18:14-Pausenführung sorgte Konitz mit einem Schlagwurf-Hammer aus gut zehn Metern. Nach dem Wechsel bauten die Gastgeber ihren Vosprung zwischenzeitlich auf fünf Tore aus (22:17/40.), ehe die Grafschafter zur Aufholjagd ansetzten und die immer hektischer werdende Partie eingangs der Schlussphase ausglichen.

In Führung gingen die Nordhorner aber nicht. Der überragende Duncan Postel (vier Tore in der Schlussphase), Torwart Frederick Lüpke (mit Siebenmeter-Parade gegen Seidel) und nicht zuletzt Fabrice Lehmann verhinderten die Wende und sicherten dem WHV einen unter dem Strich verdienten Sieg. Zum Saisonfinale gehörten auch mehrere Ehrungen und traditionell auch die Verabschiedungen der Spieler, die künftig nicht mehr für den WHV auflaufen werden.

Manager Dieter Koopmann, Mitglied im erweiterten Präsidium der HBL, zeichnete die Nordhorner Heiner Bültmann und Björn Buhrmester zum Trainer bzw. Torhüter des Jahres aus. In der Halbzeit ehrten WHV-Mit-Geschäftsführer Maik Menninga und Marketing-Chef Frank Leonhardt die männliche A- und C-Jugend der JSG für den Aufstieg in die Oberliga. Nach der Partie wurden neben Torwart-Trainer Christoph Dannigkeit auch die Torhüter Dennis Doden und Frederick Lüpke sowie die Spieler Fabrice Lehmann, Miro Schluroff, Daniel Andrejew und Kapitän Janik Köhler offiziell verabschiedet. Zumindest Lehmann bleibt dem WHV als zukünftiger Spieler der zweiten Mannschaft (Verbandsliga) erhalten.

W’havener HV – HSG Nordhorn-Lingen 31:30 (18:14)
WHV: Grunz (1.Hz/8 Paraden), Lüpke (ab 31. und bei zwei 7m/6); Postel 6, Ten Velde 6/2, Schauer 4, Pust 3, Drechsler 3, Konitz 2, Schwolow 2, Kozlina 2, Lehmann 1, Vorontsov 1, Kozul 1, Maas, Köhler, Schluroff.
HSG: Buhrmester (1. Hz./6), Ravensbergen (2. Hz./6/1 Tor); Pöhle 6/2, Seidel 5/2, Mickal 4/2, Miedema 4, Smit 3, Possehl 3, Heiny 2, Leenders 1, de Boer 1, Terwolbeck, Wiese, van Lengerich, Zare.
Schiedsrichter: Thöne/Zupanovic
Zuschauer: 1379 (davon ca. 400 aus Nordhorn)
Strafwürfe: 4/4 – 6/8
Strafminuten:  8 – 10
Disqualifikation: Leenders (HSG/45.) nach Foulspiel