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Lemgo eine Nummer zu groß

Die Überraschung in der 1. Runde des DHB-Pokals blieb aus: Im Finale des First-4-Turniers in Wermelskirchen zogen die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener gegen den favorisierten TBV Lemgo Lippe klar den Kürzeren. Nach 60 Minuten behielt der Erstligist klar mit 40:23 (19:13) Toren die Oberhand und zog damit souverän ins Achtelfinale ein.

„20 Minuten lang machen wir vieles richtig, um die Partie dann mit ein paar schlechten Aktionen wegzuwerfen“, bilanzierte WHV-Trainer Christian Köhrmann das Pokal-Aus seiner Jungs. „Diese Vielzahl technischer Fehler darf man sich gegen einen Erstligisten natürlich nicht erlauben. Wir haben Lemgo damit voll in die Karten gespielt.“ In der Tat bedankte sich der Erstligist für die Geschenke mit einer ganzen Reihe an Gegenstößen und zog binnen weniger Minuten von 13:10 (22.) auf 19:13 davon (Halbzeit).

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Der WHV – um Ergebnis-Korrektur bemüht, aber oft mit der Brechstange und weiter mit vielen schlechten Entscheidungen – wurde immer wieder ausgekontert und sah sich folgerichtig schnell mit einem 10-Tore-Rückstand konfrontiert. Köhrmann schonte in der Folge zahlreiche Stammkräfte und brachte unter anderem seinen Ko-Trainer Matej Kozul auf die Platte, der den Kader nach den Ausfällen von Miladin Kozlina (weiter verletzt) und Sebastian Maas (Zusammenprall am Vortag) aufgefüllt hatte. Lemgo spulte sein Programm weiter konsequent herunter und zog durch einen klaren 40:23-Erfolg ins Pokal-Achtelfinale ein.

W’havener HV – TBV Lemgo Lippe 23:40 (13:19)WHV: Prost (1.-20. und ab 45./6), Grunz (21.-45.); Schwolow 5, Drechsler 5, Ten Velde 4, Vorontsov 2, Postel 2, Schauer 2, Rozman 1, Pust 1, Kozul 1, Sabljic, Konitz.
TBV: Johannesson (1.-30./5), Wyszomirski (ab 31./5); Zerbe 8, Elisson 8, Cederholm 4, Hangstein 4, Engelhardt 4, Theuerkauf 3, Guardiola 2, Klimek 2, Baijens 2, van Olphen 2, Rose 1, Schagen.
Schiedsrichter: Hannes/Hannes (Frankfurt/Aachen)
Zuschauer: 437
Strafwürfe: 1/1 – 2/2
Strafminuten: 8 – 2

Heute Finale gegen Lemgo

Die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener HV haben beim Erstrunden-Turnier des DHB-Pokals wie erhofft das Finale erreicht: In Wermelskirchen setzten sich die Jadestädter gegen die gastgebenden Bergischen Panther letztlich souverän mit 30:24 (11:14) Toren durch. Im Finale trifft das Team von Trainer Christian Köhrmann heute um 16 Uhr auf den TBV Lemgo Lippe.

Die Partie gegen den künftigen Ligakonkurrenten und letztjährigen Dritten der 3. Liga West begann zäh aus Sicht der Jadestädter, die in den ersten 30 Minuten nicht zu ihrem Spiel fanden, viele Fehler machten und dadurch zur Pause verdient mit 11:14 in Rückstand gerieten. Erst nach einem „Weckruf“ in der Kabine spielte der WHV so, wie es sich die Verantwortlichen von ihrer neu zusammengestellten Mannschaft erhofft hatten. Mit fünf Toren in Folge drehten die Gäste die Partie in der Schwanenhalle und bauten ihre Führung in der Folge auf fünf Tore aus. Diesen Vorsprung gab man nicht mehr aus der Hand und siegte am Ende verdient mit 30:24 Toren. Bester Werfer war Linksaußen Rutger ten Velde – der junge Niederländer war insgesamt siebenmal erfolgreich.

Im Finale muss der WHV heute Nachmittag (Anpfiff 16 Uhr, live auf sportdeutschland.tv) mindestens eine Schippe drauflegen, wenn man gegen den favorisierten Erstligisten TBV Lemgo Lippe bestehen will. Die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann ließ dem Nord-Ost-Drittligisten Eintracht Hildesheim beim klaren 37:26 (20:12)-Erfolg keine Chance. Lemgo war von Beginn an hellwach und lag bereits nach zehn Minuten mit 8:2 Tore vorne. Nur der Sieger des „First4-Finals“ zieht in die 2. Runde des DHB-Pokals ein.

HSG Bergische Panther – W’havener HV 24:30 (14:11)
HSG
: Eigenbrod (1.-45./7 Paraden), Conzen (ab 45./1); Reinarz 5, Zapf 4, Blum 4, Jesussek 3, Weiss 3, Heider 2, Hinkelmann 2, Arnaud 1, Adams, Munkel, Schneider, Padeken
WHV: Prost (1.-30./2), Grunz (ab 31./9); Ten Velde 7, Schwolow 6/3, Rozman 5, Pust 4, Vorontsov 3, Drechsler 3, Postel 1, Schauer 1, Konitz, Maas, Sabljic
Schiedsrichter: Fedtke/Wienrich (Berlin)
Zuschauer: 634
Strafwürfe: 2/2 – 3/3
Strafminuten: 10 – 8

Sieg und Niederlage

Handball-Drittligist Wilhelmshavener HV hat das Testspielwochenende mit Partien gegen höherklassige Konkurrenten mit ausgeglichener Bilanz abgeschlossen: Einen Tag nach der 27:35-Niederlage im Benefizspiel in Friedeburg gegen Erstliga-Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen setzte sich der WHV beim Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau knapp mit 26:24 Toren durch.

Gegen Nordhorn hielten die Jadestädter dem Druck nur in der ersten Halbzeit stand. Trainer Christian Köhrmann musste auf Torhüter Angelo Grunz, Abwehrchef Miladin Kozlina und die  Spielmacher Bartosz Konitz und Kuno Schauer verzichten. Rene Drechsler und später Rutger ten Velde sprangen in die Bresche und machten ihre Sache im ersten Durchgang gut (16:17).

Nach dem Wechsel war der 14-köpfige Kader der Grafschafter der WHV-Rumpftruppe klar überlegen. Zehn Minuten vor dem Ende zog die HSG auf acht Tore davon (30:22) und behauptete diesen Vorsprung bis zum Abpfiff. Beim WHV feierte Neuzugang Tim Rozman sein Debüt. Aufgrund der Junioren-WM in Spanien war der junge Slowene erst verspätet in die Saisonvorbereitung eingestiegen.

WHV: Prost (1.-45./13 Paraden), Stasch (ab 45./3), Postel 5, Vorontsov 5/1, Ten Velde 4, Drechsler 3, Pust 3/1, Rozman 2, Maas 2, Schwolow 2/1, Sabljic 1.

Keine 24 Stunden später setzten sich die Jadestädter beim VfL Lübeck-Schwartau verdient mit 26:24 (16:11) Toren durch. Die Partie begann mit Verspätung, da der WHV 30 Kilometer vor der Hansestadt mit einem defekten Bus liegengeblieben war und (dank Unterstützung der Gastgeber) auf „öffentliche Verkehrsmittel“ umsteigen musste.

Trotzdem dominierte man die erste Spielhälfte und lag zur Pause recht souverän mit fünf Toren vorne. Im Vergleich zum Nordhorn-Spiel konnte Köhrmann wieder auf Kuno Schauer zurückgreifen. Nach dem Wechsel schmolz der Vorsprung, Lübeck kam mehrfach bis auf ein Tor heran – der Ausgleich gelang den Schwartauern aber nicht. Mit guter Abwehrarbeit und einem starken Primoz Prost im Tor rettete der WHV den Vorsprung über die Zeit.   

WHV-Tests im Doppelpack

Heute Nordhorn, morgen Lübeck: Die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener HV bekommen es an diesem Wochenende gleich mit zwei höherklassigen Testspiel-Gegners zu tun. Teil eins steigt heute Abend in Friedeburg, wenn der WHV ab 19 Uhr zur Benefiz-Partie gegen die
HSG Nordhorn-Lingen antritt. Morgen (17 Uhr) treffen die Jadestädter in Lübeck auf  Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau.

„Zwei attraktive Gegner“, sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann mit Blick auf das Wochenend- Programm seines Teams. „In solchen Spielen werden dir bestehende Defizite knallhart aufgezeigt. Schade, dass wir diese Tests nicht mit voller Kapelle absolvieren können.“ Hinter dem Einsatz gleich mehrerer Leistungsträger stehen aktuell noch Fragezeichen: Miladin Kozlina, Bartosz Konitz und Kuno Schauer sind angeschlagen und drohen für den Test-Doppelpack auszufallen. Gleiches gilt für Torhüter Angelo Grunz.

Dafür stehen Köhrmann mit Rene Drechsler und Neuzugang Tim Rozman zwei weitere Linkshänder zur Verfügung, die in den bisherigen Testpartien schmerzlich vermisst wurden. „Wichtig ist, dass die Liste der Ausfälle nicht noch länger wird und wir alle Spieler so schnell wie möglich wieder fit bekommen“, sagt Köhrmann. „Bis zum Saisonstart am 23. August warten noch einige Herausforderungen auf uns. Und je mehr Spieler wird haben, desto besser.“

Erster Sieg für den WHV

In Vorbereitung auf den Start in die 3. Liga Nordwest haben die Handballer des Wilhelmshavener HV am Freitag ihren ersten  Testspielsieg gefeiert: Gegen den niederländischen Erstligisten Hurry Up Zwartemeer setzten sich die Jadestädter nach dreimal 20 Minuten mit 28:23 Toren durch. Neben Torhüter Primoz Prost, der im ersten Drittel zehn Würfe (darunter zwei 7m) parierte, überzeugte auch Yannick Pust als siebenfacher Torschütze.

Trotzdem war Trainer Christian Köhrmann mit dem Auftritt seines Teams in der Nordfrost-Arena nicht restlos zufrieden. Vor allem im letzten Drittel gab es Anlass zu Kritik. „Wir haben hinten geschlafen und vorne einfach zu viele Fehler gemacht“, bemängelte der WHV-Coach. „In der aktuellen Phase der Vorbereitung darf das hier und da noch vorkommen. Aber wir müssen uns mehr konzentrieren und die Fehler auf ein Minimum reduzieren.“

Zwei Drittel lang hatte der WHV die Niederländer im Griff. Dank der Prost-Paraden hieß es schnell 9:4 für die Jadestädter, die auch nach der ersten Pause (12:5) weiter am Drücker blieben und Durchgang zwei mit 11:8 Toren für sich entschieden. Am Ende ging dem kleinen Kader dann auch etwas die Luft aus. Neben Neuzugang Tim Rozman, der erst am Donnerstag von der Junioren-WM aus Spanien eingeflogen war, musste Köhrmann auch auf die angeschlagenen Stammkräfte Miladin Kozlina, Bartosz Konitz und Rene Drechsler verzichten.

Wilhelmshavener HV – Hurry Up Zwartemeer 28:23 (12:5, 11:8, 5:10)
WHV: Prost (1.-20./10 Paraden), Grunz (ab 20./5), Stasch (ab 40./4); Pust 7, Maas 4, Vorontsov 4/1, Ten Velde 4/2,
Schauer 3, Schwolow 3, Postel 2, Sabljic 1.

Erster Test in Wilhelmshaven

Lange Zeit wurden die Fans auf die Folter gespannt – morgen Abend stellen sich die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener HV zum ersten Mal nach der Sommerpause dem heimischen Publikum vor: Zu Gast in der Nordfrost-Arena ist der niederländische Erstligist Hurry Up Zwartemeer. Beginn des Testspiels ist am Freitag um 20 Uhr, Erwachsene zahlen 5 Euro – Jugendliche sind für 3 Euro dabei.

Seit dem 15. Juli bereiten sich Trainer Christian Köhrmann und sein Team auf die Saison in der 3. Liga Nord-West vor. Leistungsdiagnose in den Niederlanden und ein Trainingslager in Schweden standen bereits auf dem Plan. Genau wie die Testpartien gegen Zweitligist TV Emsdetten (28:28) und den schwedischen Erstligisten Lugi Lund (26:28.). „Wir haben in  den letzten Tagen natürlich primär im athletischen Bereich gearbeitet“, sagt Köhrmann. „Aber auch taktische Einheiten mit Ball standen auf dem Programm. Viele Abläufe funktionieren bereits recht ordentlich. Aber man darf nicht vergessen, dass wir erst seit rund zwei Wochen wieder unterwegs sind und noch jede Menge Arbeit vor uns haben.“

Personell werden die Jadestädter erst am Samstag wieder komplett sein: Dann wird der slowenische U21-Nationalspieler Tim Rozman seine Arbeit beim Drittligisten aufnehmen, nachdem der Linkshänder bei der WM in Spanien einige Akzente setzen konnte – zuletzt aber krankheitsbedingt nicht mehr auf dem Feld stand. Für ihn kommt der morgige Test gegen die Niederländer aber noch zu früh. Sebastian Maas hat seine Blessur hingegen auskuriert und wird gegen Zwartemeer definitiv wieder zur Verfügung stehen. Erste „Gehversuche“ nach überstandener Bänderverletzung wird Köhrmann auch Linkshänder Rene Drechsler zugestehen. Drechsler hatte sich im ersten Training am Sprunggelenk verletzt und trainierte in den letzten Tagen individuell.

Auf ihr Debüt in der Nordfrost-Arena freuen sich die Neuzugänge Primoz Prost, Levin Stasch (beide Tor) und Kreisläufer Stanko Sabljic. Köhrmann: „Wir wollen uns gegen Zwartemeer ordentlich präsentieren und spielerisch sowie taktisch den nächsten Schritt machen.“


Weitere Termin im Überblick
9. August: Benefizspiel gegen HSG Nordhorn-Lingen (19 Uhr, in Friedeburg)
10. August: Testspiel beim VfL Lübeck-Schwartau
17./18. August: 1. Runde DHB-Pokal in Wermelskirchen – Bergische Panther vs. WHV (mögliches Finale am Sonntag)
Dienstag, 20. August: Saisoneröffnung gegen KS Vive Kielce (20 Uhr, Nordfrost-Arena)
Freitag, 23. August: Saisonstart 3. Liga Nord-West WHV vs. Longericher SC Köln (20 Uhr, Nordfrost-Arena)

Saisoneröffnung gegen Kielce

Drei Tage vor dem ersten Punktspiel gegen den Longericher SC (Freitag, 23. August, 20 Uhr, Nordfrost-Arena) hält Handball-Drittligist Wilhelmshavener HV für seine Fans einen besonderen Leckerbissen bereit: Mit einem Testspiel gegen den polnischen Serienmeister KS Vive Kielce werden die Jadestädter die Saison 2919/20 offiziell eröffnen. Die Partie findet am Dienstag, 20. August, um 20 Uhr in der Nordfrost-Arena statt. Karten zu regulären Punktspielpreisen sind ab sofort in der WHV-Geschäftsstelle am Bismarckplatz erhätlich.

„Wir freuen uns, dass wir unseren Fans kurz vor dem Saisonauftakt dieses Highlight anbieten können“, sagt WHV-Manager Dieter Koopmann. „Wir sind immer noch glänzend vernetzt und stolz darauf, dass uns der Coup mit Kielce gelungen ist. Ein Spiel gegen ein Spitzenteam von dieser Qualität sollten sich unsere Anhänger auf keinen Fall entgehen lassen. Wir werden die Gelegenheit nutzen, unsere neue Mannschaft zu diesem Anlass offiziell zu präsentieren und die neue Saison damit standesgemäß einzuläuten.“

Die Polen, die vom ehemaligen spanischen Welthandballer Talant Duschebajew trainiert werden, sind seit 2012 ununterbrochen Landesmeister und krönten ihre rasante sportliche Entwicklung der letzten Jahre mit dem Gewinn der Champions-League 2016. In diesem Jahr landete Kielce beim Final-4-Turnier in Köln auf Rang vier. Zum hochkarätig besetzten Kader gehört seit einigen Wochen auch der deutsche Nationaltorhüter Andreas Wolff. Außerdem dabei: Die Duschebajew-Söhne Daniel und Alex, der kroatische Nationalspieler Igor Karacic und der französische Kreisläufer Romaric Guillo.

Pokalturnier in Wermelskirchen

Handball-Drittligist Wilhelmshavener HV trifft in der 1. Runde des DHB-Pokals auf die Bergischen Panther aus Wermelskirchen, die gleichzeitig Gastgeber des Erstrunden-Turniers sind. Das ergab die Ausosung in Düsseldorf. Der Sieger der Partie trifft im Finale auf den Gewinner der Begegnung Eintracht Hildesheim gegen den Bundesligisten TBV Lemgo. Gespielt wird am Wochenende 17./18. August.

Am Samstag, 17. August, um 16 Uhr spielt der WHV gegen die Gastgeber, die ebenfalls der 3. Liga Nord-West angehören – im Anschluss ab 18.30 Uhr ermitteln der TBV Lemgo und Drittligist Eintracht Hildesheim den zweiten Finalisten. Das Endspiel ist für Sonntag, 18. August, um 16 Uhr vorgesehen. Nur der Sieger zieht in die 2. Runde des DHB-Pokals ein.

Versuche der Jadestädter, mit den Panthern das Heimrecht zu tauschen und die 1. Runde in der Nordfrost-Arena auszutragen, blieben ohne Erfolg. „Wir haben sofort den Hörer in die Hand genommen, um die Verantwortlichen von den Vorzügen eines Turniers in  Wilhelmshaven zu überzeugen“, sagt Manager Dieter Koopmann. „Leider ohne Erfolg.“ Sportlich wollen die Tobias Schwolow & Co. die Herausforderung auf jeden Fall annehmen. „Ich glaube, dass der Erstligist in dieser Gruppe nicht so klar favorisiert ist, wie in den anderen Gruppen“, so Koopmann weiter. „Das werden interessante Spiele. Bin gespannt, wer am Ende ins Achtelfinale einzieht.“  

Pokal kompakt
Samstag, 17. August
16 Uhr: HSG Bergische Panther – W’havener HV
18.30 Uhr: Eintracht Hildesheim – TBV Lemgo

Sonntag, 18. August
16 Uhr: Endspiel der beiden Sieger
(alle Spiele finden in Wermelskirchen statt)

Die Turniere im Überblick

Gruppe Nord
Turnier in Lübeck
Mecklenburger Stiere Schwerin – SG Flensburg-Handewitt
VfL Gummersbach – VfL Lübeck-Schwartau

Turnier in Habenhausen
TuSEM Essen – 1. VfL Potsdam
TSV Hannover-Burgdorf – ATSV Habenhausen

Turnier in Wermelskirchen
HSG Bergische Panther – Wilhelmshavener HV
Eintracht Hildesheim – TBV Lemgo Lippe

Turnier in Minden
TSV GWD Minden – ASV Hamm-Westfalen
HC Empor Rostock – Oranienburger HC

Turnier in Nordhorn
TSV Altenholz – SC DHfK Leipzig
HSG Nordhorn-Lingen – SG Schalksmühle-Halver Dragons

Turnier in Baunatal
THW Kiel – GSV Eintracht Baunatal
TV Emsdetten – Dessau-Rosslauer HV

Turnier in Northeim
SC Magdeburg – Northeimer HC
VfL Eintracht Hagen – HSV Hamburg

Turnier in Spenge
HSG Krefeld – Füchse Berlin
TuS N-Lübbecke – TuS Spenge

WHV geht neue Wege

Leistungsdiagnose in Sittard – Trainingslager in Lund: Die Handballer des Wilhelmshavener HV wollen auf neuen Wegen und so schnell wie möglich wieder zurück in die 2. Bundesliga und haben in die Saisonvorbereitung, die am kommenden Montag (15. Juli) beginnt, ganz bewusst den ein oder anderen „Tapetenwechsel“ eingebaut. „Nach gefühlten zehn Jahren absolvieren wir mal wieder ein Trainingslager im Ausland“, freut sich Trainer Christian Köhrmann. „Das wird der Mannschaft nicht nur sportlich gut tun.“

Los geht es am kommenden Montag aber mit einem Abstecher in die Niederlande: Bei „Total Movement“ in Sittard steht die erste Leistungsdiagnose auf dem Programm. Maja Ivanovic und Tanja Sarenac werden den WHV-Kader auf Herz und Nieren und testen – und  Köhrmann danach mit vielen wichtigen Erkenntnissen versorgen. „Es geht nicht nur um Muskeln, sondern um den gesamten Körper“, sagt der WHV-Trainer. „Alle Spieler müssen einen Schritt nach vorne machen, vor allem in puncto Athletik. Dieses Trainingscamp ist ein wichtiger Baustein.“

Ende des Monats (25. bis 28. Juli) schlagen die Jadestädter ihre Zelte im schwedischen Lund (in der Nähe von Malmö) zum Trainingslager auf. „Mein Bruder Mirko hat die Kontakte hergestellt“, erklärt WHV-Mit-Geschäftsführer Maik Menninga. „Er hat dort lange gearbeitet und uns einige Türen geöffnet. Das wird ein tolles Erlebnis für das gesamte Team.“ Der erste Auftritt in der Nordfrost-Arena ist für Freitag, 2, August, geplant – so lange werden sich die WHV-Fans noch gedulden müssen. Im Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten Hurry Up Zwartemeer können sich die Zuschauer dann persönlich von der Qualität der neuen WHV-Mannschaft überzeugen.

Apropos neue Wege: Auch der Saisonstart in die 3. Liga Nord-West in für die Jadestädter mit einem Novum verbunden. Das erste Heimspiel gegen den Longericher SC Köln findet nicht wie üblich am Samstag, sondern bereits am Freitag, 23. August, statt. Anwurf in der Nordfrost-Arena ist um 20 Uhr.

Termine der Saisonvorbereitung
15. – 17. Juli: Trainingsauftakt und Leistungsdiagnose bei „Total Movement“ im niederländischen Sittard
19. Juli: Testspiel beim TV Emsdetten
25. – 18. Juli: Trainingslager in Lund (Schweden) u.a. mit Testspiel gegen Lugi HF Lund
2. August: Testspiel gegen Hurry Up Zwartemeer (19 Uhr, Nordfrost-Arena)
9. August: Benefizspiel gegen HSG Nordhorn-Lingen (19 Uhr, in Friedeburg)
10. August: Testspiel beim VfL Lübeck-Schwartau
17./18. August: 1. Runde DHB-Pokal in Wermelskirchen – Bergische Panther vs. WHV (mögliches Finale am Sonntag)
Freitag, 23. August: Saisonstart 3. Liga Nord-West WHV vs. Longericher SC Köln (20 Uhr, Nordfrost-Arena)

– Weitere Testspiele kurzfristig möglich –

Sabljic komplettiert Kader

Mit einem weiteren hochkarätigen Neuzugang aus Kroatien schließt der Wilhelmshavener HV die noch vakante Position am Kreis. Der 31-jährige Stanko Sabljic gilt trotz seiner Körpergröße von 2,02 Meter als extrem athletischer Spieler, der auf eine große internationale Erfahrung und viel Spielpraxis zurückblicken kann.

Für den Bergischen HC und für den HC Erlangen spielte Stanko Sabljic bereits in der ersten Handballbundesliga und wechselte dann zum Spitzenclub und Champions League Teilnehmer RK Zagreb, mit dem er 2016 den Pokal und die Meisterschaft in Kroatien gewinnen konnte. Ebenso kann Stanko Sabljic auf viele internationale Einsätze in der EHF Champions League und im EHF-Cup zurückblicken. Nach seiner Rückkehr 2018 nach Deutschland schloss er sich dem ASV Hamm an und sammelte danach weitere Erfahrungen bei der Eintracht aus Hagen und zuletzt beim Vizemeister der 3.Liga West der SG Schalksmühle-Halver.

Sabljic kann in der Abwehr als Organisator sowohl im Zentrum als auch auf der Spitze eingesetzt werden und soll zusammen mit Miladin Kozlina und Torhüter Primoz Prost die Abwehr des Wilhelmshavener HV stärken und stabilisieren . Vor dem gegnerischen Tor gilt Sabljic, der fließend die deutsche Sprache spricht, zudem als extrem effizient im Abschluss und arbeitet auch hervorragend für seine Mitspieler. Zusammen mit Duncan Postel soll Sabljic in den kommenden zwei Jahren das Duo am Kreis beim Wilhelmshavener HV bilden.

Damit setzt der Wilhelmshavener HV auch auf der Kreisposition mit der Neuverpflichtung auf einen jungen talentierten Spieler mit Duncan Postel und einen Spieler mit viel Erfahrung. Beide Spieler sind völlig unterschiedliche Kreisläufertypen, die im Kampf um die Rückkehr in die 2.Bundesliga dringend benötigt werden. Die Verantwortlichen des Wilhelmshavener HV erwähnen hierbei besonders den Charakter von Stanko Sabljic. Ein offener Typ, der viel Erfahrung an die jungen Spieler weitergeben wird, der den Handball lebt und menschlich wunderbar in die Struktur der Mannschaft passt.