18.08.2019 11:52

Heute Finale gegen Lemgo

Die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener HV haben beim Erstrunden-Turnier des DHB-Pokals wie erhofft das Finale erreicht: In Wermelskirchen setzten sich die Jadestädter gegen die gastgebenden Bergischen Panther letztlich souverän mit 30:24 (11:14) Toren durch. Im Finale trifft das Team von Trainer Christian Köhrmann heute um 16 Uhr auf den TBV Lemgo Lippe.

Die Partie gegen den künftigen Ligakonkurrenten und letztjährigen Dritten der 3. Liga West begann zäh aus Sicht der Jadestädter, die in den ersten 30 Minuten nicht zu ihrem Spiel fanden, viele Fehler machten und dadurch zur Pause verdient mit 11:14 in Rückstand gerieten. Erst nach einem „Weckruf“ in der Kabine spielte der WHV so, wie es sich die Verantwortlichen von ihrer neu zusammengestellten Mannschaft erhofft hatten. Mit fünf Toren in Folge drehten die Gäste die Partie in der Schwanenhalle und bauten ihre Führung in der Folge auf fünf Tore aus. Diesen Vorsprung gab man nicht mehr aus der Hand und siegte am Ende verdient mit 30:24 Toren. Bester Werfer war Linksaußen Rutger ten Velde – der junge Niederländer war insgesamt siebenmal erfolgreich.

Im Finale muss der WHV heute Nachmittag (Anpfiff 16 Uhr, live auf sportdeutschland.tv) mindestens eine Schippe drauflegen, wenn man gegen den favorisierten Erstligisten TBV Lemgo Lippe bestehen will. Die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann ließ dem Nord-Ost-Drittligisten Eintracht Hildesheim beim klaren 37:26 (20:12)-Erfolg keine Chance. Lemgo war von Beginn an hellwach und lag bereits nach zehn Minuten mit 8:2 Tore vorne. Nur der Sieger des „First4-Finals“ zieht in die 2. Runde des DHB-Pokals ein.

HSG Bergische Panther – W’havener HV 24:30 (14:11)
HSG
: Eigenbrod (1.-45./7 Paraden), Conzen (ab 45./1); Reinarz 5, Zapf 4, Blum 4, Jesussek 3, Weiss 3, Heider 2, Hinkelmann 2, Arnaud 1, Adams, Munkel, Schneider, Padeken
WHV: Prost (1.-30./2), Grunz (ab 31./9); Ten Velde 7, Schwolow 6/3, Rozman 5, Pust 4, Vorontsov 3, Drechsler 3, Postel 1, Schauer 1, Konitz, Maas, Sabljic
Schiedsrichter: Fedtke/Wienrich (Berlin)
Zuschauer: 634
Strafwürfe: 2/2 – 3/3
Strafminuten: 10 – 8