08.02.2020 13:48

Heute Revanche gegen Volmetal

Von 20 Punktspielen haben die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener HV bislang nur ein einziges verloren und zwar am 5. Oktober 2019 beim damaligen Schlusslicht der Nord-West-Staffel, TuS Volmetal. Für diese – seinerzeit völlig verdiente – 26:27-Niederlage will sich der Spitzenreiter heute Abend im Rückspiel (Anwurf 19.30 Uhr, Nordfrost-Arena) revanchieren. „Wir haben im Hinspiel nicht das abgerufen, was wir uns vorgenommen hatten“, erinnert sich WHV-Trainer Christian Köhrmann. „Das wird uns kein zweites Mal passieren.“

Ursächlich für die Hinspiel-Pleite war für Köhrmann vor allem die (fehlende) Abwehrarbeit. „Ich habe jegliche Aggressivität vermisst. Statt die Gegenspieler zu attackieren, haben wir mit den Hacken am Kreis gestanden und versucht, die Würfe nur zu blocken. Dabei haben wir auch unsere Torhüter im Stich gelassen. Die Taktik sah vollkommen anders aus. Warum wir das nicht wie geplant umgesetzt haben, ist mir bis heute noch ein Rätsel.“

In Ahlen hatte Bartosz Konitz zuletzt krankheitsbedingt gefehlt, heute Abend wird der polnische Rückraumspieler wieder im Kader der Jadestädter stehen. „Bartosz ist schon am Montag ins Training zurückgekehrt und hat das volle Programm absolviert“, sagt der Coach. „Seinem Einsatz steht also nichts im Weg.“ Etwas gedulden muss sich Evgeny Vorontsov noch: Kommenden Montag soll der Linkshänder, der wochenlang aufgrund einer Knieverletzung gefehlt hatte, wieder ins Teamtraining einsteigen. Sebastian Maas, der sich am vergangenen Samstag in Ahlen am Knie verletzt hatte, wird kommende Woche in Kiel am Kreuzband operiert. Wie lange der 30-jährige Linksaußen danach ausfallen wird, hängt maßgeblich vom Heilungsprozess ab.

In Gedenken an den kürzlich verstorbenen Hauptsponsor des WHV, Horst Bartels (Chef der Firma Nordfrost), wird es heute zu Beginn des Spiels eine Schweigeminute geben. „Wir sind tief betroffen über den Verlust und trotzdem voller Dankbarkeit für die Unterstützung, die uns Horst Bartels in den letzten Jahrzehnten immer gewährt hat“, sagt WHV-Manager Dieter Koopmann. „Wir verlieren nicht nur einen hochgeschätzten Unternehmer und Gönner der hiesigen Sportszene, sondern auch einen guten Freund. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Ursula und bei seiner Familie.“