09.11.2019 12:42

Im Kollektiv zum nächsten Erfolg

Derby-Sieg gegen Aurich und ein verdienter Erfolg im Spitzenspiel bei Eintracht Hagen: Die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener HV haben ihre Leistungen in den letzten Wochen auf hohem Niveau stabilisiert und peilen heute Abend den nächsten Heimsieg in der Nord-West-Staffel an – und zwar ab 19.30 Uhr in der Nordfrost-Arena gegen die zweite Mannschaft des VfL Gummersbach.

„Die Mannschaft hat sich in den letzten Wochen gut weiterentwickelt – der Prozess ist aber noch lange nicht abgeschlossen“, warnt Trainer Christian Köhrmann vor allzu großer Zufriedenheit. „Abwehrarbeit und Angriffsspiel haben mir zuletzt gut gefallen, es gibt aber immer Bereiche, in denen wir uns noch verbessern müssen. Wichtig ist, dass wir auch in Zukunft mannschaftlich geschlossen auftreten und uns nicht nur auf die individuellen Qualitäten einzelner Spieler verlassen. Nur im Team können wir erfolgreich sein, aber ich glaube, dass die Jungs das inzwischen verstanden haben.“

Mit dem VfL Gummersbach II kommt heute Abend eine Mannschaft in die Arena, die nur schwer auszurechnen ist. Köhrmann: „Der Pool an Spielern in riesig und weil die ‚Erste‘ schon am Donnerstag gespielt hat, gehen wir davon aus, dass der Gegner alles an Qualität aufbieten wird. Das macht die Vorbereitung natürlich nicht einfacher. Ich habe versucht, so viele Informationen zu verarbeiten und an meine Spieler weiterzugeben. Unter dem Strich sind wir aber natürlich klarer Favorit und dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden.“

Die VfL-Reserve hat bereits respektable Erfolge vorzuweisen: Zum Beispiel einen klaren Sieg über den Longericher SC, oder einen knappen Auswärtserfolg in Leichlingen. Dem stehen allerdings auch überraschende Niederlagen gegenüber – wie beim 25:27 in Menden. Der WHV muss heute Abend auf Rene Drechsler (Infektion) und den niederländischen Nationalspieler Rutger ten Velde verzichten. Während Drechsler schnell wieder ins Team zurückkehren dürfte, wird Ten Velde länger fehlen. Köhrmann: „Rudi hat sich im Training den Daumen gebrochen und wird uns deshalb in den nächsten vier bis sechs Wochen fehlen.“ Bitter für den Linksaußen, der sich mit guten Leistungen weiterhin für einen Platz im niederländischen EM-Kader bewerben wollte.