22.12.2019 09:39

Klarer Sieg zum Abschluss

Die Drittliga-Handballer haben auch ihr letztes Pflichtspiel in 2019 gewonnen und gehen mit dem klaren Vorsprung von sieben Zählern an der Tabellenspitze ins neue Jahr. Zum Abschluss feierten die Jadestädter am Samstag einen klaren 35:23 (16:14)-Erfolg über den Leichlinger TV. Vor mehr als 1000 Zuschauern waren die Linkshänder Yannick Pust (9 Tore) und Tim Rozman (6) die besten Werfer im Team von Trainer Christian Köhrmann.

Es war ein typisches WHV-Heimspiel: Anfangs mit Problemen, danach Herr der Lage und kurz nach dem Seitenwechsel mit der schnellen Entscheidung. Zu schnelle Abschlüsse und individuelle Fehler in der Abwehr hatten gegen cleverer Gäste einen 3:7-Rückstand zur Folge, der die Jadestädter aber nur kurz beeindruckte. Rutger ten Velde traf in Überzahl zur ersten WHV-Führung (10:9), Leichlingen blieb aber dran (14:14) und lag auch zur Pause (16:14 für den WHV) keinesfalls aussichtslos im Hintertreffen. „Mit der Anfangsphase war ich natürlich nicht zufrieden“, sagte Köhrmann, der schon nach knapp fünf Minuten zur ersten Auszeit gebeten hatte. „Das einzig Positive an der ersten Halbzeit war, dass wir mit einer Führung in die Kabine gegangen sind.“

Nach dem Wechsel spielten die Jadestädter dann groß – oder besser gesagt schnell – auf. Jeder Leichlinger Fehler wurde eiskalt im Umschaltspiel bestraft, als effektive Gegenstoß-Maschine erwies sich einmal meh Rechtsaußen Yannick Pust, der am Ende neunmal einnetzte. Spätestens beim Stand von 28:20 (50.) war die Partie längst entschieden. Und weil den Gästen auf der Zielgeraden endgültig der Sprit ausging, raste der WHV-Express noch einem deutlichen 35:23-Heimerfolg. Parallel zog der TuS Spenge in Düsselforf mit 25:26 Toren den Kürzeren und bescherte den Jadestädtern damit einen Siebenpunkte-Vorsprung an der Tabellenspitze.

W’havener HV – Leichlinger TV 35:23 (16:14)
WHV:
Prost (18 Paraden), Grunz (bei einem 7m); Pust 9, Rozman 6, Maas 6/2, Schauer 4, Schwolow 4/1, Ten Velde 3, Konitz 2, Sabljic 1, Postel, Drechsler.
LTV: Mathes (1.-45./7), Ferne (ab 45./2); Novickis 9/5, Schneider 8, Gelbke 4, Kuebler 1, Jageniak 1, Zlauf, Sivanathan, Rosendahl, Richartz, Blum, Graef, Natzke.
Schiedsrichter: Lauenroth/Surrow
Zuschauer: 1037
Strafwürfe: 5/3 – 8/5
Strafminuten: 8 – 10
Disqualifiktion: Schneider (LTV/58.)