Wilhelmshavener HV erhält Lizenz unter Bedingungen

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Am heutigen Dienstag hat die Handballbundesliga die Ergebnisse der Lizenzierung für den Spielbetrieb 2021/2022 in der 2.Handballbundesliga veröffentlich.

Der WHV erhält die Lizenz für die kommende Saison allerdings unter der Bedingung, dass die derzeit bestehende Liquiditätslücke im Etat für die kommende Saison bis spätestens zum 12. Mai 2021 geschlossen wird. Dies muss der Lizenzierungskommission nachgewiesen werden. Wird die Bedingung nicht innerhalb der gesetzten Frist erfüllt, gilt die Lizenz als nicht erteilt.

"Wir müssen bis zum 12.05.2021 eine von der HBL ermittelte Dokumentationslücke im Etat der Saison 2021/2022 durch schriftliche Zusagen von Sponsoren schließen. Wir sind mit dem heutigen Stand optimistisch die Bedingung der HBL innerhalb der gesetzten Frist zu erfüllen. Wir möchten uns im Rahmen der Bekanntgabe bei unseren Sponsoren für die bereits im Vorfeld getätigten Zusagen bedanken und sind optimistisch die Klasse auch wirtschaftlich halten zu können"; so die Verantwortlichen beim WHV.

Die gesamte Pressemitteillung der HBL im Wortlaut:

Lizenzierungskommission erteilt allen Vereinen von LIQUI MOLY HBL und
2. HBL die Lizenzen für die Saison 2021/22


Köln, 20. April 2021 – Die unabhängige Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e.V. hat am heutigen
Dienstag entschieden, dass alle Vereine in der 1. und 2. Handball-Bundesliga die Lizenz für die Spielzeit 2021/22
erhalten. Diese Entscheidung steht unter dem Vorbehalt der jeweiligen sportlichen Qualifikation.


Der Zweitligist Wilhelmshavener HV erhält die Lizenz für die kommende Saison allerdings unter der Bedingung,
dass die derzeit bestehende Liquiditätslücke bis spätestens zum 12. Mai 2021 geschlossen wird. Dies muss der
Lizenzierungskommission nachgewiesen werden. Wird die Bedingung nicht innerhalb der gesetzten Frist erfüllt,
gilt die Lizenz als nicht erteilt.


Olaf Rittmeier, Mitglied der Lizenzierungskommission: „Das Lizenzierungsverfahren für die Saison 2021/2022
fällt trotz sehr angespannter Lage aufgrund mehrerer Faktoren positiv aus. Es ist den Geschäftsführerinnen und
Geschäftsführern der Klubs gelungen, über einen längeren Zeitraum laufende Kosten, auch durch
Gehaltsverzichte der Spieler, erheblich zu senken. Positiv wirkt sich aus, dass die Sponsoren in dieser
wirtschaftlich schwierigen Lage den Klubs weitestgehend verbunden bleiben – sicher auch, weil es gelungen ist,
den Spielbetrieb der Ligen bis dato aufrechtzuerhalten und so auch die TV-Präsenz mit sehr guter Reichweite zu
sichern. Auch die Corona-Hilfen von Bund, Land und Kommunen tragen zur Existenzsicherung bei."
Mattes Rogowski, Leiter Sport & Lizenzierungsverfahren bei der HBL GmbH, ergänzt: „Nach über einem Jahr
Corona-Pandemie zahlt es sich aus, dass die Klubs in den vorherigen Jahren solide gewirtschaftet haben und
sukzessive negatives Eigenkapital abgebaut haben. Auch wenn das rettende Ufer noch ein ganzes Stück
entfernt liegt, ist die Erteilung der Lizenzen nach intensiver Prüfung - wenn auch teils unter Auflagen - sehr
erfreulich."

Der unabhängigen Lizenzierungskommission des HBL e.V. gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier,
Richter am Arbeitsgericht Minden, Olaf Rittmeier, Steuerberater und Frank Bohmann, Geschäftsführer der
Handball-Bundesliga GmbH an. Unterstützt wird die Kommission durch Mattes Rogowski, Leiter Sport &
Lizenzierungsverfahren bei der HBL GmbH.