Wilhelmshavener HV mit Heimsieg gegen Ahlen

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Der Wilhelmshavener HV hat sein erstes Heimspiel der Saison mit 33:26 (12:12) gegen das HLZ Ahlener SG gewonnen. Zu Beginn des Spiels mochten die Fans in der Wilhelmshavener Nordfrost-Arena ihren Augen aber nicht trauen. Nicht der WHV sondern die jungen Gäste aus dem Münsterland bestimmten das Spiel. Im Angriff zog Mittelmann David Wiencek gekonnt die Fäden, brachte seine Mitspieler – vor allem Kreisläufer Ferdi Hümmecke – immer wieder in gute Wurfpositionen und traf auch selbst dreimal. Anzumerken war gerade den jungen WHV-Spielern die Nervosität durch die Kulisse von 923 in der Nordfrostarena. So führten die Ahlener nach 20 Minuten völlig verdient mit 10:4. „Da haben wir in Angriff und Abwehr genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", sagte SG Trainer Freddy Neuhaus. Doch dann wachte der WHV auf. Angeführt von Tobias Schwolow und Rene Drechsler, der sich trotz eines Muskelfaserrisses der Mannschaft zur Verfügung stellte, drehte der WHV mit einem 7:0 Lauf das Spiel. Kurz vor der Pause, beim 11:10, ging der WHV erstmals in Führung. Mit einem 12:12-Unentschieden ging es in die Kabinen.

Im zweiten Spielabschnitt fand die ASG im Angriff kein Durchkommen mehr und verlor zahlreiche Bälle. Das Team von Trainer Christian Köhrmann nutzte das mit schnellem Spiel aus und zog nach 40 Minuten auf 23:17 davon. Da halfen auch zwei Auszeiten von Freddy Neuhaus nichts. Während der WHV nun aus allen Positionen traf, wollte der Ahlener Offensive nichts mehr gelingen. „Wir haben einfach zu hektisch agiert und der WHV hat seine ganze Erfahrung ausgespielt", analysierte der HLZ-Trainer. Bis auf elf Tore setzten sich die Gastgeber nach 50 Minuten ab. Die Partie war gelaufen. Neuhaus versuchte zwar noch, mit einer offensiveren Abwehr, den Spielfluss der Wilhelmshavener zu unterbrechen, doch zu mehr als einer Ergebniskorrektur reichte es nicht. Der deutliche 33:26-Sieg des WHV geriet nie auch nur ansatzweise in Gefahr.

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