Köhrmann fordert Steigerung

Im Gastspiel beim EHV Aue wollen sich die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV heute am späten Nachmittag (Anwurf 17 Uhr) für die unglückliche 24:25-Heimniederlage gegen den ThSV Eisenach rehabilitieren. "Viele Dinge, die ich gegen Eisenach gesehen habe, haben mir überhaupt nicht gefallen", sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann. "Wir haben die Chance verpasst, uns weiter von der Abstiegszone abzusetzen. Mit Blick auf das heutige Spiel in Aue erwarte ich von meiner Mannschaft eine klare Steigerung."

Personell gibt es beim WHV vor dem Anpfiff aber noch einige Fragezeichen - und zwei definitive Ausfälle. Köhrmann: "Matej Kozul und Rene Drechsler werden uns weiterhin fehlen. Beide haben nach ihren Muskelfaserrissen noch nicht wieder trainiert." Tobias Schwolow, Sebastian Maas und Duncan Postel konnten grippebedingt nur sehr dosiert trainieren. Angeschlagen sind auch Janik Köhler (Wade) und Torhüter Dennis Doden (Gehirnerschütterung) - beide sind aber unter der Woche wieder ins Training eingestiegen und werden heute in Aue dabei sein.

Mit Blick auf den Kampf um den Klassenerhalt hat die Partie in der Erzgebirgshalle sicherlich richtungsweisenden Charakter, wobei die Gastgeber nach der Niederlage in Konstanz noch stärker unter Druck stehen als der WHV. Aktuell haben die Jadestädter (12.) vier Zähler Vorsprung auf die Sachen (17.) und wenn es nach Köhrmann geht, soll sein Team die gute Ausgangsposition mit einem doppelten Punktgewinn weiter ausbauen. "Wir haben im Vorjahr schon bewiesen, dass wir in Aue gewinnen können", sagt der WHV-Coach. "Wir haben nicht optimal trainiert und die Vorzeichen sind heute sicher auch nicht die allerbesten. Aber wir haben das Potenzial, in Aue zu bestehen."