WHV will nachlegen

Nach zuletzt drei Punkten beim ersten Doppelspieltag des Jahres wollen die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV heute Abend ihren Heimvorteil zu zwei weiteren wichtigen Punkten im Kampf um den Klassenerhalt nutzen. Zu Gast in der Nordfrost-Arena ist ab 19.30 Uhr der ThSV Eisenach. "Die Auftritte gegen Hamm und in Dessau haben mir zuletzt sehr gut gefallen", sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann. "Heute gilt es, an diese Leistungen anzuknüpfen und zwei weitere Punkte nachzulegen."

Die Vorzeichen sind allerdings alles andere als optimal, den personell müssen die Jadestädter heute Abend einige Abstriche machen: Neben Rene Drechsler, der nach seinem Muskelfaserriss noch nicht wieder ins Training eingestiegen ist, wird mit Matej Kozul ein weiterer Leistungsträger verletzungsbedingt fehlen. Köhrmann: "Matej hat sich im Mittwoch-Training bei einem Zweikampf verletzt und kann heute leider nicht dabei sein." Ein dickes Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Kreisläufer Duncan Postel, der sich mit einer Grippe herumplagt. Ob der Niederländer dabei sein kann, entscheidet sich erst kurz vor dem Anpfiff.

Zumindest Daniel Andrejew ist nach seiner Sprunggelenks-Blessur wieder fit und kann helfen, gegen die Thüringer zwei weitere wichtige Punkte zu erringen. Die Gäste reisen als Tabellenvorletzter an und gehen heute ebenfalls ersatzgeschwächt ins Rennen. Ein Selbstläufer wird die Partie für den WHV deshalb aber noch lange nicht: Acht ihrer zwölf Punkte hat die Mannschaft von ThSV-Trainer Arne Kühr in fremder Halle geholt und zuletzt auch in Würzburg beim 24:22-Erfolg bei den Rimpar Wölfen überrascht. Köhrmann: "Eisenach hat einen sehr breit aufgestellten Kader, der zahlreiche Möglichkeiten bietet. Genau wie im Hinspiel werden wir alles reinhauen müssen, wenn wir uns gegen die Thüringer behaupten wollen. Und wir brauchen natürlich auch die Unterstützung unserer Fans."