WHV erwartet Kampfspiel

Nach einem spielfreien Wochenende setzen die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV ihren Kampf um den Klassenerhalt heute Abend in fremder Halle fort: Auch wenn das Hinspiel gegen den Tabellenneunten TV Emsdetten mit 35:31 Toren an die Jadestädter ging, ist die Sieben von Trainer Christian Köhrmann im heutigen Rückspiel Außenseiter. Anwurf in der Emshalle ist um 19 Uhr. 

"Wir wissen was uns erwartet", blickt Köhrmann der Auswärtspartie im Münsterland entgegen. "Vor allem in eigener Halle wirft Emsdetten in der Abwehr alles rein, was sie haben. Taktik und Spielkonzepte sind da eher zweitrangig, es geht in erster Linie darum, vor allem emotional dagegenzuhalten, den Kampf anzunehmen und im richtigen Moment kühlen Kopf zu bewahren."

Das zuletzt spielfreie Wochenende haben die Jadestädter nur bedingt dazu genutzt, mal kurz die Beine hochzulegen. In der ersten Woche wurde vor allem im athletischen Bereich gerarbeitet - dabei musste Köhrmann auf einige Akteure verzichten. Tobias Schwolow (Grippe) fehlte ebenso wie die Niederländer Kay Smits, Duncan Postel und Rutger ten Velde. Das Trio absolvierte mit dem Nationalteam (A und B) ein Vierländerturnier in Utrecht, das "Holland A" am Ende gewann.

Die Bilanz gegen den TV Emsdetten ist aus Sicht des WHV ausbaufähig: Der Hinspielerfolg war der erste Sieg über die Kubes-Sieben nach dem Aufstieg im Sommer 2015. Zuvor waren alle vier Vergleiche mehr oder weniger klar verloren gegangen. Zu den Münsterländer Leistungsträgern zählen neben dem Niederländer Jasper Adams die Rückraumspieler Merten Krings und Marten Franke sowie Linksaußen Dirk Holzner. "Krings harmoniert außerdem sehr gut mit Kreisläufer Andre Kropp", weiß Köhrmann um die Stärken des Gegners, "Diese Achse müssen wir in den Griff bekommen. Entscheidend wird auch unser Rückzugsverhalten sein, denn der Gegner drückt permanent aufs Tempo."