WHV ist am Ziel

Am vorletzten Spieltag der Saison 2017/18 haben die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV den Klassenerhalt eingetütet und damit ein Herzschlagfinale kommenden Sonnabend in Essen abgewendet - und wie: Der auch in der Höhe verdiente 35:23 (16:9)-Auswärtserfolg bei der bereits abgesteigenen HG Saarlouis war gleichzeitig der höchste Saisonsieg der "Köhrmänner". Neben Torhüter Frederick Lüpke ragte einmal mehr Kay Smits mit zehn Treffern als bester Torschütze aus dem starken WHV-Kollektiv heraus.

"Bei der Hitze in der Halle in der Abwehr so zu arbeiten und bei jeder Balleroberung konsequent aufs Tempo zu drücken, das war richtig stark", zollte WHV-Trainer Christian Köhrmann seinen Jungs nach dem Abpfiff Respekt. Der WHV begann hoch konzentriert und setzte sich nach ausgeglichener Anfangsphase (3:3/7.) in der Folge immer deutlicher von den Gastgebern ab. Lohn des starken Auftritts war eine 16:9-Pausenführung, die die Jadestädter im zweiten Durchgang souverän behaupteten und am Ende sogar noch leicht ausbauten

Auf Schützenhilfe aus Hamm konnte sich der WHV im Parallelspiel nur bedingt verlassen: Die Westfalen blieben dem schärfsten WHV- Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, ThSV Eisenach, zwar stets auf den Fersen, konnten am Ende aber die 24:28-Niederlage nicht mehr abwenden. Durch den WHV-Erfolg steigen die Thüringer aber trotzdem in die 3. Liga ab, während die Jadestädter den verdienten Klassenerhalt feierten.    

HGS: Jonczyk (1. - 19./1 Parade), Schulz (ab 19./8); Hartz 6/3, Kolodziej 4, Schulz 3, Weißgerber 3/1, Barkow 2, Paetow 2, Lindskog 1,
Polydore 1, Engels 1, Müller, Murawski, Kreis
WHV: Lüpke (15 Paraden/1 Tor), Doden; Smits 10/3, Ten Velde 5, Schwolow 5, Vorontsov 5, Postel 4, Kalafut 3, Köhler 1, Kozul 1, Drechsler, Andrejew, Lehmann, Wolterink, Maas (n.e.)
Schiedrichter: Linker/Schmidt
Zuschauer: 900
Strafwürfe: 6/4 – 4/3
Strafminuten: 10 – 10