Zwei Punkte müssen her

Nach drei Niederlagen in Folge sind die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV auf Platz 18 der Tabelle abgerutscht. Heute Abend wollen die Jadestädter zurück in die Erfolgsspur und zwar mit einem Heimsieg über den punktgleichen Tabellennachbarn HC Elbflorenz Dresden. Los geht es wie immer um 19.30 Uhr in der Nordfrost-Arena.

"Wir haben es zuletzt nicht geschafft, unser Potenzial über die vollen 60 Minuten abzurufen", blickt WHV-Trainer Christian Köhrmann auf die letzten Auftritte seiner Schützlinge zurück. "Daran müssen wir arbeiten. Um zu punkten, müssen alle Spieler ans Optimum und mannschaftlich geschlossen dagegenhalten. Wir haben ein Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten, das wir unbedingt gewinnen wollen. Dafür brauchen die Jungs natürlich auch die Unterstützung der Fans. Der Funke muss möglichst schnell überspringen."

Die Gäste mussten lange auf ihren ersten Saisonsieg warten. Nach zahlreichen Niederlagen und einigen Unentschieden durfte man am elften Spieltag den ersten doppelten Punktgewinn bejubeln. Am vergangenen Wochenende erhielt der Aufwärtstrend der letzten Wochen einen jähen Dämpfer, als Elbflorenz in eigener Halle Aufsteiger Bayer Dormagen mit 23:24 Tore unterlag und damit den Sprung aus dem Tabellenkeller verpasste.

"Der Gegner stellt eine starke 6:0-Abwehr, die im Zusammenspiel mit dem Torhüter nur schwer zu überwinden ist", sagt Köhrmann. "Außerdem ist Dresden auf allen Positionen top besetzt. Wir brauchen Geduld und Disziplin im Angriff und eine stabile Abwehr, wenn wir diesen Gegner schlagen wollen." Im Vorjahr hat der WHV drei Punkte aus den beiden Vergleichen mit Elbflorenz geholt: Dem 27:27-Remis in Dresden folgte eine sicherer 26:21-Erfolg in der heimischen Arena.

Personell sind die Jadestädter heute Abend fast sorgenfrei. Ein Fragezeichen steht nur hinter dem Einsatz des angeschlagenen Tobias Schwolow. Rene Drechsler hat seine Grippe inzwischen auskuriert und genau wie seine Teamkollegen das komplette Mannschaftstraining absolviert.