Heute kommt Hamm

Nach der unglücklichen 25:28 (11:12)-Niederlage am Freitag beim VfL Lübeck-Schwartau genießen die Zweitliga-Handballer des
Wilhelmshavener HV heute Heimrecht und empfangen zum Abschluss des letzten Doppelspieltags der Saison den ASV Hamm-Westfalen.
Anwurf in der Nordfrost-Arena ist um 17 Uhr.

Trotz klarer Steigerung in der Defensive war es de Jadestädtern am Freitag nicht gelungen, Zählbares aus der Lübecker "Hansehölle" mitzunehmen. Dabei waren die Chancen durchaus vorhanden. Vor allem in der Anfangsphase versäumten es die WHV-Handballer, die frühe 3:1-Führung auszubauen, weil klare Torgelegenheiten ausgelassen wurden und sich die Fehler in der Folgezeit häuften. Da die Abwehr aber gut stand, blieb die Partie bis weit in die zweite Halbzeit hinein ausgeglichen. Vor allem dank Tobias Schwolow, der 12 Tore beisteuerte, während Rene Drechsler im rechten Rückraum blass blieb und im zweiten Durchgang durch Evgeny Vorontsov ersetzt wurde. Weil die Gastgeber in der Schlussphase die big points machten, blieben die Punkte am Ende in Lübeck.

Auch heute am späten Nachmittag im Duell mit dem Tabellenvierten aus Hamm kommt der WHV über die Außenseiterrolle nicht hinaus. Matej Kozul & Co.sind aber fest entschlossen, dem Gegner vor eigenem Anhang einen großen Kampf zu liefern, um am Ende vielleicht die große Überraschung zu schaffen. Der ASV feierte am Freitag zumindest einen Teilerfolg - im Heimspiel gegen den TuS N'Lübbecke war aber mehr drin für die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler. Eine knappe 24:23-Führung reichte aber letztlich nicht zum Sieg, weil der ASV noch einen Strafwurf vergab und in der Schlusssekunde noch den Ausgleich kassierte.

VfL Lübeck-Schwartau - W'havener HV 28:25 (12:11)
VfL: Mallwitz (1.- 60./12 Paraden), Klockmann; Metzner 10, Hansen 5, Glabisch 5, Ottsen 2, Ranke 2, Köhler 2, Kretschmer 2, Schult, Schrader, Claasen, Möller, Bruhn.
WHV: Doden (1.- 30./5), Grunz (31.-57./3), Lüpke (ab 57.); Schwolow 12, Vorontsov 4/2, Postel 3, Andrejew 2, Ten Velde 1, Konitz 1, Kozul 1, Pust 1, Drechsler, Schauer, Kozlina, Maas, Köhler.
Schiedsrichter: Dauben/Rohmer
Zuschauer: 1879
Strafwürfe: 0/1 - 2/2 (Doden hält gegen Glabisch)
Strafminuten: 6 - 10 (2x Ranke, Kretschmer - 2x Kozlina, Andrejew, Kozul, Schwolow)