15.10.2017 11:17

Rimpar-Serie

Die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV haben den zweiten Heimsieg der Saison verpasst: Gegen die DJK Rimpar Wölfe aus Würzburg zogen die Jadestädter in der Nordfrost-Arena nach durchwachsener Leistung verdient mit 27:31 (11:15) Toren den Kürzeren. Beste Werfer auf Seiten der Gastgeber waren die beiden Niederländer Rutger ten Velde und Kay Smits, die beide jeweils 6/2 mal trafen. Für die Jadestädter war es dritten Spiel die erste Heimniederlage gegen die Wölfe.

Nach ausgeglichener Anfangsphase mit einigen WHV-Führungen gerieten die Gastgeber schon Ende des ersten Durchgangs ins Hintertreffen. Dabei haderten Evgeny Vorontsov & Co. nicht nur mit der eigenen Leistung, sondern auch mit dem Auftritt der Unparteiischen Karamuk und Seliger aus Berlin. „Mit der Schiedsrichterleistung war ich – nicht zum ersten Mal bei diesem Gespann – unter dem Strich nicht zufrieden“, machte auch WHV-Trainer Christian Köhrmann seinem Unmut Luft, fügte aber hinzu: „Uns hat auch das Momentum gefehlt, die Partie noch einmal zu drehen als wir die Chance dazu hatten. In diesen Phasen haben wir leider zu viele falsche Entscheidungen getroffen und Fehler gemacht.“

Als die Hausherren nach dem Wechsel (11:15) auf 17:20 herankamen, keimte noch einmal Hoffnung in der Arena auf. Eine umstrittene Zeitstrafe gegen Vorontsov (3. Hinausstellung/Rot/40.) warf die Gastgeber aber abermals aus der Bahn. Rimpar nutzte die WHV-Fehler eiskalt aus, um auf 25:18 davonzuziehen (48.) – damit war der Drops in der Arena gelutscht. „Rimpar war nicht besser – wir müssen es einfach besser spielen“, fasste WHV-Kreisläufer Daniel Andrejew die erste Heimniederlage gegen die Wölfe zusammen.

W’havener HV – DJK Rimpar Wölfe 27:31 (11:15)
WHV: Doden (1.-54./12 Paraden), Lüpke (55.-60./1); Ten Velde 6/2, Smits 6/2, Schwolow 3, Andrejew 3, Vorontsov 3, Kalafut 3, Maas 1, Kozul 1, Postel 1, Lehmann, Köhler, Schweigart (n.e.)
Rimpar: Brustmann (14 Paraden/1 Tor), Wieser (n.e.); Herth 9/5, Schäffer 6, Kaufmann 4, Brielmeier 3, Schömig 2, Kraus 2, Sauer 1, Schmitt 1, Böhm 1, Gempp 1, Schmidt
Schiedsrichter: Karamuk/Seliger
Zuschauer: 1129
Strafwürfe: 6/4 – 9/6
Strafminuten: 10 – 10
Disqualifikation: Vorontsov (WHV/40.) nach dritter Zeitstrafe