30.09.2019 16:24

„Schönes Spiel – schönes Ergebnis“

Handball-Drittligist Wilhelmshavener bleibt auch am sechsten Spieltag ohne Verlustpunkt und führt die Nord-West-Staffel nach dem verdienten 33:25 (15:11)-Heimsieg über die Ahlener SG auch weiterhin an. Rutger ten Velde (9/3) und Rene Drechsler (8) waren die erfolgreichsten Werfer der Jadestädter, die vor rund 1000 Zuschauern in der Nordfrost-Arena ihre bis hier hin beste Heimleistung ablieferten.

„Schönes Spiel – schönes Ergebnis“, fasste Trainer Christian Köhrmann den sechsten Saisonsieg seiner Mannschaft zusammen. „Ich habe viele positive Aspekte gefunden, sehe aber trotz allem immer noch Luft nach oben. Wir hatten eine anstregende Woche, wobei die Integration unseres Neuzugangs Domagoj Srsen im Mittelpunkt stand. Und nach diesem Spiel können wir sagen: Die Arbeit hat sich gelohnt.“

Vor allem zwei Spieler verdienten sich ein Sonderlob ihres Trainers: Spielmacher Bartosz Konitz, der nicht nur toll Regie führte, sondern hier und da auch mit dem ein oder anderen Kabinettstückchen (Pass hinter dem Rücken auf dne einlaufenden Ten Velde) begeisterte. Und Rene Drechsler, der endlich wieder wie in guten alten Zeiten einnetzte und alleine vier der ersten fünf WHV-Tore an diesem Abend erzielte.

Über 5:2 und 12:6 hielt der WHV die Gäste im ersten Durchgang auf Distanz. Ahlen steckte aber nie auf und arbeitete konsequent an einem guten Ergebnis. Auch nach der Pause (15:11 für den WHV) blieben die Westfalen in Sichtweite, ehe sich der WHV bis zur 50. Minute auf 27:19 absetzte und den Achttote-Vorsprung (anders als zuletzt gegen Minden) bis zum Schlusspfiff verteidigte.

W’havener HV – Ahlener SG 33:25 (15:11)
WHV:
Grunz (1.-42./4 Paraden), Prost (ab 42./1); Ten Velde 9/3, Drechsler 8, Schwolow 6, Vorontsov 5, Maas 2, Srsen 1, Rozman 1, Schauer 1, Sabljic, Postel, Konitz
ASG: Behrends (1.-52./10), Kroker (ab 52.); Sackmann 6, Lemke 3, Wiencek 3, Schöße 2, Dommermuth 2, Hümmecke 2, Fauteck 2, Seifert 2, Rogowski 2/1, Hülsbusch 1, Wunderlich, Harbaum
Schiedsrichter: Johnen/Müller
Zuschauer: 1024
Strafwürfe: 4/3 – 1/1
Strafminuten: 0 – 2