11.08.2019 11:50

Sieg und Niederlage

Handball-Drittligist Wilhelmshavener HV hat das Testspielwochenende mit Partien gegen höherklassige Konkurrenten mit ausgeglichener Bilanz abgeschlossen: Einen Tag nach der 27:35-Niederlage im Benefizspiel in Friedeburg gegen Erstliga-Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen setzte sich der WHV beim Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau knapp mit 26:24 Toren durch.

Gegen Nordhorn hielten die Jadestädter dem Druck nur in der ersten Halbzeit stand. Trainer Christian Köhrmann musste auf Torhüter Angelo Grunz, Abwehrchef Miladin Kozlina und die  Spielmacher Bartosz Konitz und Kuno Schauer verzichten. Rene Drechsler und später Rutger ten Velde sprangen in die Bresche und machten ihre Sache im ersten Durchgang gut (16:17).

Nach dem Wechsel war der 14-köpfige Kader der Grafschafter der WHV-Rumpftruppe klar überlegen. Zehn Minuten vor dem Ende zog die HSG auf acht Tore davon (30:22) und behauptete diesen Vorsprung bis zum Abpfiff. Beim WHV feierte Neuzugang Tim Rozman sein Debüt. Aufgrund der Junioren-WM in Spanien war der junge Slowene erst verspätet in die Saisonvorbereitung eingestiegen.

WHV: Prost (1.-45./13 Paraden), Stasch (ab 45./3), Postel 5, Vorontsov 5/1, Ten Velde 4, Drechsler 3, Pust 3/1, Rozman 2, Maas 2, Schwolow 2/1, Sabljic 1.

Keine 24 Stunden später setzten sich die Jadestädter beim VfL Lübeck-Schwartau verdient mit 26:24 (16:11) Toren durch. Die Partie begann mit Verspätung, da der WHV 30 Kilometer vor der Hansestadt mit einem defekten Bus liegengeblieben war und (dank Unterstützung der Gastgeber) auf „öffentliche Verkehrsmittel“ umsteigen musste.

Trotzdem dominierte man die erste Spielhälfte und lag zur Pause recht souverän mit fünf Toren vorne. Im Vergleich zum Nordhorn-Spiel konnte Köhrmann wieder auf Kuno Schauer zurückgreifen. Nach dem Wechsel schmolz der Vorsprung, Lübeck kam mehrfach bis auf ein Tor heran – der Ausgleich gelang den Schwartauern aber nicht. Mit guter Abwehrarbeit und einem starken Primoz Prost im Tor rettete der WHV den Vorsprung über die Zeit.