30.03.2019 16:01

Tagesform entscheidet

Nach dem schlechten Auftritt in Emsdetten (speziell in der ersten Halbzeit), der mit einer auch in der Höhe verdienten 30:38-Niederlage bestraft wurde, wollen die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV heute Abend im Heimspiel gegen den TuSEM Essen wieder zurück in die Erfolgsspur. Anwurf in der Nordfrost-Arena ist wie immer um 19.30 Uhr. „Wir müssen vor allem wieder mehr im Kollektiv verteidigen“, fordert Trainer Christian Köhrmann, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Fehlender Zusammenhalt in der Defensive war nur ein Manko der Jadestädter am vergangenen Samstag in Emsdetten. „Wir haben uns außerdem viel zu wenig bewegt und die direkten Zweikämpfe gescheut“, blickt der WHV-Trainer zurück. Gegen die Essener ist auf jeden Fall Bewegung gefragt, denn der TuSEM stellt die torgefährlichste Mannschaft der Liga und geht grundsätzlich hohes Tempo. „Essen erzielt 70 Prozent seiner Tore über die schnelle Mitte oder zweite Welle“, weiß Köhrmann. „Da ist gutes Rückzugsverhalten Trumpf – und natürlich eine gute Chancenverwertung.“

Im Hinspiel, das der WHV seinerzeit knapp mit 28:27 Toren gewann, ging die Marschroute der Jadestädter auf. Auch dank Torhüter Dennis Doden, der mit 19 Paraden zum Matchwinner avancierte. Als Gradmesser will Köhrmann diese Partie trotzdem nicht gelten lassen. „Wir einen Sieg, der sechs Monate her ist, können wir uns heute Abend nichts kaufen. Es kommt wie immer auf die Tagesform an. Die hat in Emsdetten nicht gestimmt. Aber mit unseren Fans im Rücken wird sich die Mannschaft heute Abend anders präsentieren und den nächste Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.“