06.11.2017 11:30

Toller Heimsieg über Emsdetten

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge haben sich die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV mit einer Topleistung zurückgemeldet: Lohn für den bislang stärksten Auftritt dieser Saison war ein verdienter 35:31 (17:13)-Heimsieg über den TV Emsdetten. „Wir haben stark verteidigt und vorne jeden Angriff auf den Punkt gespielt“, freute sich Trainer Christian Köhrmann.

Die Gäste, die mit nur einer Niederlage im Gepäck als Tabellenvierte angereist waren und die letzten vier Vergleiche mit den Jadestädtern klar gewonnen hatten, wurden ihrer Favoritenrolle nur in der Anfangsphase gerecht. 5:2 führten die Münsterländer, ehe der WHV vor rund 1100 Zuschauern die Regie in der Nordfrost-Arena übernahm. Dennis Doden parierte einige Bälle und mit schnellem Umschaltspiel gelangen den Gastgebern zum Teil sehenswert herausgespielte Tore.

Beim 7:6 hatte der WHV erstmals die Nase vorn und war auch in der Folge nicht zu stoppen. Der starke Kay Smits, Duncan Postel, Janik Köhler und Tobias Schwolow, der sich eindrucksvoll zurückmeldete, trafen nach Belieben und warfen den WHV bis zur Pause mit 17:13 in Front. Nach dem Wechsel setzten die Jadestädter ihren Sturmlauf fort und zogen vorübergehend bis auf acht Tore davon. Dass in der Folge noch einmal Spannung aufkam und die Gastgeber um den verdienten Sieg zittern mussten, lag auch an den Unparteiischen, die mit einigen Entscheidungen für Kopfschütteln in der Arena sorgten.

Der WHV bewahrte aber kühlen Kopf, war in den entscheidenden Phasen zur Stelle und hatte am Ende mit 35:31 Toren die Nase vorn. „Wir haben nicht nur gekämpft, sondern auch spielerisch überzeugt und im Angriff viele gute Entscheidungen getroffen – das war zuletzt nicht immer der Fall“, fasste Köhrmann den zweiten Heimsieg seiner Mannschaft in dieser Saison zusammen. „Auch der frühe Rückstand hat uns nicht umgehauen. Wir haben immer an unsere Chance gelaubt und am Ende für eine starke Leistung belohnt.“

W’havener HV – TV Emsdetten 35:31 (17:13)
WHV: Doden (16 Paraden), Lüpke (bei drei 7m/1); Smits 9/2, Postel 6, Vorontsov 6, Schwolow 6, Maas 4, Kalafut 2, Köhler 2, Kozul, Ten Velde, Andrejew, Lehmann, Schweigart n.e.
TVE: Madert (1.-27., 31.-36./6), Ferjan (27.-30. und ab 36./7); Krings 8, Wesseling 7/5, Holzner 6/3, Adams 6, Kropp 3, Terhaer 1, Franke, Hübner, Kolk, Dräger.
Schiedsrichter: Klinke/Klinke (Kiel/Bordesholm)
Zuschauer: 1103
Strafwürfe: 3/2 – 10/8
Strafminuten: 8 – 8