30.10.2018 15:19

WHV bewahrt kühlen Kopf

Dritter Saisonsieg für die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV: Im Duell mit dem VfL Eintracht Hagen setzten sich die Jadestädter in der Nordfrost-Arena mit 27:24 (12:8) Toren durch und feierten zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Bester Werfer im Team von Trainer Christian Köhrmann war Rückraumspieler Rene Drechsler mit zehn Treffern.

„Ein wichtiger Sieg für uns, den sich Jungs mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch redlich verdient haben“, sagte Köhrmann nach dem Abpfiff. „Jeder Spieler hat seinen Teil zum Teamerfolg beigetragen. In der entscheidenden Phase haben wir kühlen Kopf bewahrt und die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Nach schwachem Beginn (2:3/15.) steigerten sich die Jadestädter – vor allem dank Torhüter Dennis Doden, der immer wieder mit starken Paraden zur Stelle war. Auch im Angriff gingen die Jadestädter nun effentiver zu Werke und erspielten sich eine verdiente 12:8-Pausenführung. Als Yannick Pust und Tobias Schwolow direkt nach dem Wechsel auf 14:8 für den WHV erhöhten, steuerte die Partie auf eine frühe Vorentscheidung zu.

Es kam aber anders: Hagens Keeper Tobias Mahncke brachte die Gäste zurück ins Spiel, VfL-Spielmacher Sören Kress zog das Tempo an und plötzlich war die Partie wieder vollkommen offen (20:20/45.). In der umkämpften Schlussphase konnte sich der WHV aber vor allem auf Drechsler verlassen, der immer wieder für eine knappe Führung sorgte. In der Schlussminute (25:24) trickste Matej Kozul die Hagener Abwehr clever aus und traf zum entscheidenden 26:24, den Schlusspunkt setzte Rutger ten Velde per Gegenstoß zum Endstand.

W’Havener HV – Eintracht Hagen 27:24 (12:8)
WHV: Doden (1.-45. und bei einem 7m/12 Paraden), Lüpke (bei einem 7m und ab 45./3); Drechsler 10, Schwolow 6/4, Pust 4, Ten Velde 3, Schauer 2, Lehmann 1, Kozul 1, Maas, Köhler, Andrejew, Postel.
VfL: Mahncke (1.-47./12), Dresrüsse (ab 47./1); Kress 10/4, Waldhof 3, Stefan 3, Pröhl 2, König 2, Brand 1, Konitz 1, Bergner 1, Bornemann 1, Tubic, Toromanovic.
Zuschauer: 1019
Schiedsrichter: Christian und David Hannes
Strafwürfe: 4/4 – 5/4
Strafminuten: 8 – 8