29.09.2018 15:10

WHV fordert Eintracht Hagen

Gute Erinnerungen haben die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV an das letzte Heimspiel gegen den Ligakonkurrenten VfL Eintracht Hagen: Mit der Unterstützung der „Roten Wand“ feierten die Jadestädter im Mai einen klaren 31:23-Erfolg und zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Mit dem gleichen Ziel gehen die „Köhrmänner“ in die Neuauflage, die heute Abend um 19.30 Uhr in der Nordfrost-Arena angepfiffen wird. 

„Wir haben ein Heimspiel und wollen natürlich punkten“, sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann. Zählbares können die Gastgeber nach zuletzt drei Niederlagen in der Tat sehr gut gebrauchen. „Aber das wird wie immer ein hartes Stück Arbeit“, fügt Köhrman hinzu. „Hagen spielt einen sehr schnellen Ball, sucht immer den direkten Weg zum Tor und ist auf allen Positionen sehr stark besetzt. Hier müssen wir von der ersten Minute an dagegenhalten und vor allem Rückzugsverhalten hohe Laufbereitschaft an den Tag legen.“

An der Bereitschaft mangelte es zuletzt nicht bei den Niederlagen in Lübbecke und Dormagen sowie im Heimspiel gegen Hüttenberg. Gerade gegen die beiden letztgenannten Gegner hatten Tobias Schwolow & Co. jeweils gute Siegchancen, in der entscheidenden Phase wurden aber zu viele klare Torchancen ausgelassen. Auch individuelle technische Fehler wurden den Jadestädter in den letzten Minuten jeweils zum Verhängnis. „Der Substanzverlust war nicht zu übersehen, sagt Köhrmann. „Wir werden versuchen, die Last auf noch mehr Schultern zu verteilen, damit wir auch zum Ende des Spiels noch konzentriert genug sind, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ Mit Ausnahme der verletzten Evgeny Vorontsov und Jan Josef sind heute Abend alle Spieler einsatzbereit.