01.12.2019 09:26

WHV lässt im Sauerland nichts anbrennen

Saisonsieg Nummer 12 und jetzt fünf Punkte Vorsprung an der Spitze: Die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener HV haben auch die Auswärtshürde in Menden genommen und ihr Gastspiel bei den Wölfen verdient mit 27:23 (13:12) Toren gewonnen. „Das war ein insgesamt souveräner Auftritt“, sagte Trainer Christian Köhrmann nach dem Schlusspfiff. Sebastian Maas (8/2) und die Rückraumspieler Tim Rozman und Tobias Schwlow (je 6) waren die treffsichersten Jadestädter.

Trotz der Freude über die nächsten zwei Punkte übersah Köhrmann nicht die Schwächen in der Schlussphase. „Wir hatten genug Chancen, dieses Spiel deutlicher zu gewinnen“, sagte der Coach. „Leider haben wir in der letzten Viertelstunde sechs Hundertprozentige liegenlassen und uns viel zu viele technische Fehler erlaubt. Wir haben der Mannschaft direkt nach dem Abpfiff gesagt, das wir solche Sachen sofort abstellen müsse. Möglichkeit, das Ergebnis deutlicher zu unseren Gunsten zu gestalten, waren reichlich vorhanden.“

Eine Halbzeit lang taten sich die Gäste schwer gegen aufopferungsvoll kämpfende Wölfe, die nicht nur dranblieben, sondern kurz vor der Pause sogar mit 12:10 Toren in Front gingen. Dann aber begann die stärkste Phase des WHV: Mit drei Toren in Folge drehte man die Partie noch vor der Pause und sorgte dann direkt nach dem Wechsel für die schnelle Entscheidung. Kompakt in der Abwehr und effektiv im Umschaltspiel zogen die Gäste über 21:13 auf 24:15 davon (48.), ehe man die Partie (viel zu früh austrudeln) ließ. In Gefahr geriet der verdiente Sieg allerdings nicht mehr.

SG Menden Sauerland – W’havener HV 23:27 (12:13)
SGM:
Weber (1. – 42./6 Paraden), Peichert (43. – 60./7); Eigenbrodt 7/5, Thier 2, Rosenbaum 2, N. Flor 2, D. Flor 2, Giacuzzo 2, Dudczak 2, Loos 1, Schulte 1, Krechel 1, C. Klein, M. Klein.
WHV: Prost (1. – 44./9), Grunz (45. – 60./1); Maas 8/2, Rozman 6, Schwolow 6/2, Pust 5, Sabljic 1, Schauer 1, Postel, Vorontsov, Konitz, Kozul, Srsen, Drechsler.
Schiedsrichter: Marx/Pühler
Zuschauer: 442
Strafwürfe: 6/5 – 6/4
Strafminuten: 10 – 2