21.04.2019 16:10

WHV verkürzt Rückstand

Die Handballer des Wilhelmshavener HV haben das Kellerduell der 2. Handball-Bundesliga gegen den TV Großwallstadt in eigener Halle verdient mit 37:32 (20:16) Toren gewonnen und damit den Rückstand zum rettenden Ufer auf zwei Punkte reduziert. In einer temporeichen Partie setzten beide Teams auf Offensive – sehr zur Freude der rund 1100 Zuschauer, die am Ende 69 Tore zu sehen bekamen. Zehn davon gingen auf das Konto von WHV-Routinier Evgeny Vorontsov, der damit bester Werfer in der Arena war.

WHV-Trainer Christian Köhrmann nahm den vierten Heimsieg in Folge natürlich gerne zur Kenntnis – hätte sich unter dem Strich aber etwas mehr Abwehr gewünscht: „Viele Tore sind natürlich schön für die Zuschauer, ich hätte mich aber noch über Erfolgserlebnisse in der Defensive gefreut“, sagte nach der Coach nach Saisonsieg Nummer zehn. In der Tat legten beide Mannschaften los wie die Feuerwehr, wobei die Gäste einen frühen Rückstand schnell egalisierten und nach einer Viertelstunde knapp vorne lagen (9:10).

Danach übernahm der WHV das Kommando und warf bis zur Pause einen scheinbar beruhigenden 20:16-Vorsprung heraus. „Gut gefallen hat mir, dass wir immer wieder Lösungen gegen die offensive Großwallstädter Abwehr gefunden haben“, zeigte sich Köhrmann mit der Offensivleistung seines Teams einverstaden. Gelaufen war die Partie aber noch lange nicht, da sich die  Gäste nie wirklich abschütteln ließen und so stets in Reichweite blieben. In der Schlussphase ließen sich die Jadestädter aber auch vom 28:30-Anschlusstreffer des TVG nicht mehr beirren, nutzten ihre Chancen konsequent und kamen so am Ende zum verdienten 37:32-Heimerfolg.

W’havener HV – TV Großwallstadt 37:32 (20:16)

WHV: Doden (1.-35./6 Paraden), Grunz (ab 35./3); Vorontsov 10/1, Drechsler 7, Schwolow 6, Ten Velde 5, Andrejew 3, Konitz 3, Postel 2, Pust 1, Kozlina, Schauer, Kozul, Maas, Lehmann, Köhler.
TVG: Redwitz (1.-8. und ab 31./7), Kugis (8.-30./3); Spatz 8/3, T. Spieß 7, Engels 6, L. Spieß 4, Eisenträger 4, Stark 3, Blank, Coruk, Erifopoulos, Schnellbacher, Keck, Göpfert
Schiedsrichter: Karamuk/Seliger
Zuschauer: 1129
Strafwürfe: 2/1 – 3/3
Strafminuten: 6 – 2