21.10.2017 11:21

WHV will ersten Sieg gegen Konstanz

Nach der insgesamt enttäuschenden Vorstellung gegen die Rimpar Wölfe wollen die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV am Abend in die Erfolsspur zurückfinden. Um 20 Uhr treten die Schützlinge von Trainer Christian Köhrmann beim Ligavorletzten HSG Konstanz an. Im Vorjahr gingen beide Vergleiche gegen diesen Gegner verloren. „Zeit, diese Negativserie zu beenden“, sagt Köhrmann. „Aber um zu gewinnen, müssen wir uns in allen Belangen steigern.“

Dass die Gastgeber trotz ihres breiten und ausgelgichen besetzen Kaders erst einen Saisonsieg auf dem Konto haben, ist ein Beweis für die Qualität der 2. Handball-Bundesliga. Köhrmann: „Konstanz ist eine kampfstarke, sehr eingespielte Mannschaft, die in vielen Partien lange  Zeit mithalten konnte – am Ende aber oft knapp den Kürzeren gezogen hat. Sie werden versuchen, uns von der ersten Sekunde an unter Druck zu setzen. Darauf sind wir vorbereitet, müssen abere gerade in der Defensive eine Schippe drauflegen.“

Gegen Rimpar offenbarte der WHV vor allem im Abwehrspiel gegen den Kreisläufer einige Schwächen. „Daran haben wir im Training gearbeitet“, sagt der WHV-Coach. „Auch Konstanz sucht oft das Spiel über den Kreis. Ich hoffe, dass wir die richtigen Lehren aus dem Rimpar-Spiel gezogen haben und besser verteidigen als zuletzt.“ Während Jonas Schweigart und Christoph Groß die Reise zum Bodensee am Freitag nicht mit angetreten haben, weil sie für Aurich bzw. die WHV-Reserve zum Einsatz kommen sollen, stehen alle weiteren Akteure heute Abend zur Verfügung. Tobias Schwolow ist laut Köhrmann zwar noch nicht wieder bei 100 Prozent, kann aber ebenso auflaufen wie Janik Köhler, der seine Sprunggelenksverletzung vom vergangenen Sonnabend weitgehend auskuriert hat.

„Wir wollen um die Punkte mitspielen, dazu müssen wir unser Potanzial aber über die vollen 60 Minuten ausschöpfen“, sagt Köhrmann. Und noch ein Wort zum Thema Schiedsrichter: „Ich war zuletzt mit einigen Entscheidungen nicht einverstanden, aber die Schiedsrichter waren nicht schuld daran, dass wir gegen Rimpar verloren haben. Wir haben uns von einigen Pfiffen aus dem Konzept bringen lassen und danach viele schlechte Entscheidungen getroffen. Auch daran müssen wir arbeiten.“