21.04.2020 14:47

WHV zurück in der 2. Bundesliga

Die Entscheidung ist gefallen: Aufgrund der Corona-Pandemie und der fehlenden Perspektive für eine
Fortsetzung der Saison haben die Handball-Bundesliga (HBL) und der Deutsche Handball-Bund (DHB) beschlossen,
die Spielzeit 2019/20 vorzeitig abzubrechen. Davon betroffen auch die 3. Ligen und damit auch der
Wilhelmshavener HV, der als Tabellenführer der Nord-West-Staffel nur ein Jahr nach dem Abstieg in die 2.
Bundesliga zurückkehrt.

HBL und DHB haben entschieden, die Bundesligen und die vier Drittliga-Staffeln nach der Quotientenregel
zu werten. Das bedeutet, das die Pluspunkte durch die Anzahl der bis zum Abbruch ausgetragenen Spiele
geteilt und mit 100 multipliziert werden. Hier hat der WHV im Nord-Westen klar die Nase vorn. In den anderen
Staffeln werden der Dessau-Roßlauer HV (Nord-Ost), der TuS Fürstenfeldbruck (Süd) und der TV Großwallstadt
(Mitte) als Sieger gewertet und steigen gemeinsam mit dem WHV (die Lizenzerteilung vorausgesetzt) in die 2.
Liga auf.

Absteiger wird es weder in der 1. und 2.Liga noch in den vier Drittliga-Staffeln geben. Aus der 2. Liga
steigen der HSC Coburg und TuSEM Essen in die 1. Bundesliga auf. Zum „Corona-Meister“ in der Beletage des
deutschen Hanbdalls wird Rekordmeister THW Kiel gekürt. „Wir haben mit diesem Beschluss des Bundesrates in
unserer föderalen Struktur einen gemeinsamen Weg für den deutschen Handball gefunden. Ich bedanke mich für
die sehr gute und professionelle Arbeit der beiden Ligaverbände HBL und HBF sowie die sehr gute
Zusammenarbeit mit den Landesverbänden“, sagt DHB-Präsident Andreas Michelmann. „Drängende Fragen zur
Saison 2019/20 sind damit beantwortet. Aber unser gemeinsamer Einsatz im Umgang mit den Folgen der
Corona-Pandemie ist weiter gefragt.“